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Gesunde Arbeitskultur und Firmenfitness

Gesunde Arbeitskultur schaffen und Mitarbeitende halten – so geht´s

Eine gesunde Arbeitskultur zu schaffen, steht derzeit sehr weit oben auf der Agenda von Unternehmen. Nicht nur die Corona-Pandemie hat das Thema maximal befeuert. Wie HR im Unternehmen die Mitarbeitendengesundheit aktiv vorantragen kann und welche Möglichkeiten die hybride Arbeitswelt bietet, verrät uns Iryna Mogilner in ihrem Gastbeitrag.

Angst vor der Abwanderung von Mitarbeitenden

Eine starke Fluktuationsrate prägt den deutschen Arbeitsmarkt. Laut der neuesten Gallup-Studie denkt ein Viertel der Arbeitnehmenden in Deutschland über einen Jobwechsel nach. Während zu Beginn der Pandemie noch Unsicherheit über die Stabilität des eigenen Arbeitsplatzes prädominierte, rollt auf Deutschland nun anscheinend auch die Welle der Great Resignation zu. Die Gründe dafür sind unter anderem eine mangelnde Verbundenheit zum Arbeitgeber und das Gefühl, aufgrund von Stress ausgebrannt zu sein.

Viele Menschen fühlten sich zudem während der Pandemie durch ihre Vorgesetzten im Stich gelassen. Dementsprechend wichtiger wird ein gesundes Arbeitsumfeld. Und vor allem Führungskräfte, die auf die psychischen Belange ihrer Mitarbeitenden eingehen und die Work-Life-Balance im Blick haben.

Daher sollten Unternehmen ihre Firmenkultur auf den Prüfstand stellen, um den Ansprüchen der heutigen Mitarbeitenden gerecht zu werden. Nur so können sie konkurrenzfähig bleiben am Arbeitsmarkt.

Positive Leadership als Führungsstil etablieren

Positive Leadership ist ein Begriff, der immer häufiger im Zusammenhang mit der aktuellen Arbeitsmarktlage fällt. Dabei belegen mehrere Studien, wie die von Dr. Markus Ebner (2021), dass der Stil des Positive-Leaderships sich sehr gut auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden auswirkt. Er bedeutet vor allem, durch positive Energie, das Wohlbefinden der Mitarbeitenden bei der Arbeit zu steigern, Fähigkeiten zu erkennen, individuelle Stärken zu fördern und ein Team zu schaffen, das sich gegenseitig unterstützt und den Sinn hinter der eigenen Arbeit erkennt. Dazu gehört ebenfalls, den Angestellten die freie Gestaltung des Arbeitsalltages zu ermöglichen und so auch ihre Work-Life-Balance zu fördern. Quasi als Basis für eine gesunde Arbeitskultur.

Eine gemeinsame Umfrage von Urban Sports Club, Europas größter Plattform für Wellness und Sport, und YouGov im Oktober 2021 unterstreicht diese Annahme. Über 1.200 Angestellte wurden gefragt, was neben einer guten Position mit entsprechendem Gehalt einen Arbeitgeber attraktiv macht. Dabei gaben 68% der Befragten flexible Arbeitszeiten und 50% eine gesunde Unternehmenskultur mit Fokus auf Work-Life-Balance an. Die Zeiten der starren Abgrenzung zwischen Privaten und Beruflichen sind vorbei. Was zählt ist, dass beide Bereiche in Balance miteinander stehen.

Wer seine Mitarbeitenden “gesund” führen möchte, muss sie daher ganzheitlich betrachten und nicht nur als den Menschen, dem sie auf der Arbeit begegnen. Dabei gibt es, neben guten Führungsstilen, weitere Methoden, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen können, eine solche Balance zu finden.

Auszeit für körperliche Aktivitäten bieten

Grundsätzlich ist Work-Life-Balance ein individualisierbarer Begriff und hat oft sehr persönliche Definitionen. Daher gibt es auch nicht nur einen Faktor, der sich positiv darauf auswirkt. Menschen haben ihre eigenen Methoden, um einen guten Ausgleich zur Arbeit zu finden.

Eine Sache, die sich jedoch bewährt hat und von immer mehr Unternehmen als Erfolgsfaktor eingesetzt wird, ist die Etablierung sportlicher Routinen. Diese können nicht nur körperliche Vorteile bringen, sondern schaffen auch einen mentalen Ausgleich. Schließlich ist bewiesen, dass sich Sport und körperliche Bewegung positiv auf die Psyche auswirken. Sport regt die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin an, der wiederum die Konzentration fördert. Wer beispielsweise geistige Hochleistungen bringen möchte, sollte seinen Körper nicht außer Acht lassen.

Zudem kann ein regelmäßiger Sporttermin dabei helfen, einen Schlussstrich nach der Arbeit zu ziehen und den Kopf freizubekommen. Denn gerade im Homeoffice verlieren viele das Zeitgefühl und die Grenzen zwischen Arbeit und Privaten verschwimmen. Wer einen regelmäßigen Termin im Kalender hat, den er auch noch mit Freude verknüpft, wird rechtzeitig Schluss machen.

Sport und Bewegung in die Unternehmenskultur aufnehmen

Moderne Führungskräfte sollten ihre Mitarbeitenden daher motivieren, sich bewusst diese Auszeit für ihre Gesundheit und körperliche Aktivitäten zu nehmen. Erfolgreiche Unternehmen wie beispielsweise Patagonia, Hersteller von Outdoorbekleidung, ermutigen ihre Angestellten bereits explizit Sport zu treiben. „Lass die Mitarbeiter surfen gehen“ die Biografie von Patagonia-Gründer Yvon Chouinard beschreibt genau diesen Kern dieser Unternehmenskultur.

Dabei kommt es nicht darauf an, wie lange oder anstrengend das Training ist. Gerade Achtsamkeitsübungen, wie zum Beispiel Yoga oder Meditation, die sich einfach Zuhause oder sogar im Büro umsetzen lassen, können zur nachhaltigen Entspannung beitragen. Yoga hilft nicht nur gegen Rücken- und Nackenverspannungen, sondern wirkt sich vor allem auch positiv auf Schlafqualität und Stressreduktion aus. Zudem wird damit gezielt Achtsamkeit und Fokus trainiert. Das unterstützt Mitarbeitende und auch Führungskräfte mit diversen und komplexen Aufgaben.

Laden Sie ihr Team doch einmal zur gemeinsamen Yogastunde in der Mittagspause ein oder richten Sie eine kurze Yoga-Pause einmal am Tag ein. Es reichen bereits 15 Minuten, um zu entspannen. Somit schaffen Sie gesunde Routinen und bieten eine Gelegenheit, um solche Praktiken zu testen.

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Hybrides Firmenfitness Angebot von Urban Sports Club

Bereitstellung von Sport- und Wellnessangeboten

Durch die Zuzahlung zu einem Firmenfitnessangebot können Unternehmen ihre Angestellten aktiv dabei unterstützen, einen passenden Ausgleich zu finden und etwas für ihr mentale und psychische Gesundheit zu tun.

Bei der Auswahl eines passenden Angebots, ist es wichtig, keine one-size-fits-all-Lösung anzustreben. Klassische Rückenkurse oder die Zuzahlung zu einem Fitnessstudio-Beitrag sind gute Optionen, aber sie erreichen oft nur einen Bruchteil der Mitarbeitenden und dazu häufig diejenigen, die bereits aktiv sind. Sie entsprechen nicht den diversen Anforderungen der Belegschaft.

Urban Sports Club bietet daher maßgeschneiderte Business-Kooperationen für Unternehmen jeder Art und Größe. Durch eine Mitgliedschaft ermöglichen Firmen ihren Mitarbeitenden den Zugang zu über 50 verschiedenen Sportarten und 7.000 Standorten in Deutschland. Sei es Klettern, Schwimmen, Tennis oder auch Yoga- und Meditationskurse – für alle ist etwas dabei.

Hinzu kommt, dass das Angebot orts- und zeitungebunden ist. Mitarbeitende können aus Vor-Ort-Trainings, Live Online- und On-demand-Kursen sowie Masterclasses wählen. So lässt sich das Training auch flexibel in die eigenen vier Wände verlagern. Jederzeit verfügbar kann es optimal in den Arbeitsalltag und auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, besuchen Sie unsere Website zum Thema Firmenfitness!

Iryna Mogilner

Iryna Mogilner

 

Iryna Mogilner ist People Business Partner bei Urban Sports Club. Sie ist Sparring Partner für Department Leads und berät zu verschiedenen Thematiken wie Teambuilding, Implementierung neuer Prozesse, Arbeitsrecht und vieles mehr.

Außerdem bietet sie Coachings und Trainings im Bereich Leadership an. Iryna hat mehrjährige Erfahrung als HR-Verantwortliche.

>> Kontakt zu Iryna Mogilner

Eine Antwort

  1. Interessanter Artikel. Ich mache auch die Erfahrung, dass potenzielle Kandidaten für Top-Positionen im Recruitment Prozess vermehrt auf Dinge der Arbeitskultur Wert legen. Ich denke, dass sollte bei der executive search unbedingt eine feste Rolle spielen, um Personal zu überzeugen.

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