Hochschule und Uni sind für viele junge Menschen fast automatisch das erste Ziel nach dem Schulabschluss. Jetzt zeigt eine aktuelle Auswertung von Stepstone: Eine Ausbildung in den richtigen Berufen ist finanziell längst konkurrenzfähig – und in vielen Berufen ein kluger erster Schritt. Wer etwa eine Ausbildung als Chemikant:in oder als Kaufmann bzw. -frau für Digitalisierungsmanagement abschließt, erzielt in den darauffolgenden drei Jahren im Median bereits über 53.000 Euro jährlich. Die höchsten Einstiegsgehälter nach der Ausbildung spiegeln zudem den aktuellen wirtschaftlichen Wandel in Deutschland wider.
Liste bestbezahlter Jobs
Die Liste der bestbezahlten Jobs nach der Ausbildung liest sich wie ein Katalog der drängendsten Herausforderungen der deutschen Wirtschaft. Der Markt zahlt dort am meisten, wo der Bedarf am größten und der Wandel am spürbarsten ist.
Unter den Spitzenreitern sind 2026 Berufe im Luftfahrt- und Verteidigungssektor, der Digitalwirtschaft und dem Gesundheits- und Sozialwesen. So liegen Auszubildende im Bereich Fluggerätmechanik mit den Schwerpunkten Triebwerkstechnik oder Fertigungstechnik auf Rang drei der bestbezahlten Ausbildungsberufe 2026.
Von der technologischen Transformation profitieren Kaufleute für Digitalisierungsmanagement, Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:innen und Fachinformatiker:innen für Daten- und Prozessanalyse. Der demografische Wandel bringt jedoch auch die Gehälter für Pflegefachleute mit Schwerpunkt Altenpflege und Sozialversicherungsfachangestellte mit einer Spezialisierung auf Rente in die Top 10.
Einstiegsgehälter der 10 bestbezahlten Ausbildungsberufe

Zukunftsrelevanz wird entsprechend honoriert. Ob Verteidigungsfähigkeit, Digitalisierung oder die Absicherung unserer alternden Bevölkerung: Wer in diesen Feldern eine Ausbildung absolviert, sichert sich nicht nur einen systemrelevanten Job, sondern auch eine überdurchschnittliche Vergütung.
Deutliche Unterschiede zwischen Beliebtheit und Bezahlung
Ein Blick auf die beliebtesten Ausbildungsberufe, auf Basis der Rangliste des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), zeigt, dass Beliebtheit nicht mit dem höchsten Gehalt einhergeht. Ausbildungsklassiker wie Kraftfahrzeugmechatroniker:in, Kaufleute für Büromanagement oder Verkäufer:innen führen das Beliebtheits-Ranking an.
Diese Jobs werden in ganz Deutschland breit angeboten, liegen bei den Median-Gehältern jedoch teils deutlich unter den Werten der hochspezialisierten Ausbildungsberufe. Der wichtigste Kompass bei der Berufsorientierung sollte nie das Gehalt allein sein. Was zählt sind die eigenen Interessen, Stärken und der Spaß am Job.
Egal welcher Beruf: Eine Ausbildung ist oftmals ein solides Fundament für die spätere Karriere. Mit einem anschließenden Meister oder einem aufbauenden Studium werden sich künftig breite berufliche Chancen öffnen.
Einstiegsgehälter der 10 beliebtesten Ausbildungsberufe

Quelle: Pressemitteilung von Stepstone
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