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65 % der Unternehmen suchen Personal – Recruiting-Budgets häufig nicht ausreichend

Das Budget zur Personalgewinnung betrug letztes Jahr bei über 56 % der Unternehmen bis zu 20.000 €, fast die Hälfte der Personalverantwortlichen wünscht sich mehr Geld. Das sind die zentralen Ergebnisse des Recruiting Reports 2022 der Berliner Personalmarktforschung index Research. Der Studienbericht basiert auf einer Online-Befragung von Dezember 2021 bis Januar 2022 unter 2.000 HR-Verantwortlichen aller Branchen und Unternehmensgrößen aus acht Ländern.

Digitalisierung schreitet im Recruiting voran

Die Personalsuche läuft auf Hochtouren. Dennoch meinen nur 47% der befragten HR-Verantwortlichen, dass ihr Unternehmen mit den heutigen Standards im Recruiting mithalten kann. 80% halten die Stellenanzeige für das wichtigste Recruiting-Instrument.

Für 73% der HR-Verantwortlichen hat Social Media im Recruiting allerdings mittlerweile denselben Stellenwert wie Jobbörsen. Auf die Frage nach dem wichtigsten Trend in der Personalgewinnung gaben 56% Social-Media-Recruiting an. Künstliche Intelligenz (KI) wird nach Einschätzung von ebenfalls 56% der Befragten erheblich an Bedeutung gewinnen. Auf Arbeitgeberbewertungsportalen interagieren eher Großunternehmen und Mittelständler, 68% der kleineren Firmen nutzen Kununu & Co. überhaupt nicht.

Quelle: index Gruppe

Personaler benötigen mehr Budget für das Recruiting

Der Recruiting-Etat beläuft sich in 56% der Unternehmen auf bis zu 20.000 €. Das meiste Budget entfällt auf Online-Stellenanzeigen (41%), gefolgt von Personalvermittlung / Headhunting (25%) und Active Sourcing (19%). Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Geld für das Recruiting.

Corona wirkte sich kaum auf das Recruiting aus

Die Folgen von Corona auf das Recruiting halten sich in Grenzen. In lediglich 15% der befragten Unternehmen sind Mitarbeitende im Laufe der Pandemie in eine andere Branche abgewandert. Nur 30% mussten mehr offene Stellen besetzen als zuvor. Allerdings hat Corona in über der Hälfte der Unternehmen dazu geführt, die Außendarstellung als Arbeitgeber zu überdenken.

Der branchenübergreifende Fachkräftemangel macht Arbeitgebern schwer zu schaffen. Unternehmen müssen sich deshalb mit Employer Branding und Personalmarketing bestmöglich in Szene setzen. Die Konzeption der Maßnahmen im Fachkräftemarketing sollte auf verlässlichen Daten zum Arbeitsmarkt und den Wettbewerbern beruhen.

Quelle: index Gruppe

Quelle: index Research

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Stefan Scheller

Autor und Speaker Persoblogger Stefan Scheller

Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und Top HR-Influencer (Personalmagazin 05/22) betreibe ich diese Website und das gleichnamige HR Praxisportal. Vielen Dank für das Lesen meiner Beiträge und Hören meines Podcasts Klartext HR!

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