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HR-Startup Klinikheld

Klinikheld – Offene Recruiting Plattform für Ärzte und Pflegekräfte

Das HR-Startup Klinikheld will bis 2024 die Nr. 1 Brand im Bereich Medizin-Recruiting werden und seinen Service einer offenen Reverse Recruiting Plattform auf weitere Länder ausweiten. KI-basiertes Matching bringt Pflegekräfte und Ärzte zielgerichtet und schnell zusammen, verspricht Mitgründer Daniel Huth im Interview. Auch verrät er, wie Jobsuchende im Pflege-Sektor vorgehen und worauf sie Wert legen.

Was bietet Klinikheld?

Hallo Daniel, magst Du Dich und Euer Startup Klinikheld bitte kurz vorstellen?

Hallo Stefan, erstmal vielen Dank für die Bühne hier auf Persoblogger.de. Klinikheld ist eine Reverse-Recruiting-Plattform in der Medizin, die der Ära der Post & Pray-Prinzipien entgegentritt. Wir verbinden Pflegekräfte mit medizinischen Einrichtungen aller Art. Und dies auf dem schnellstmöglichen Weg, dank modernster Technologie und menschlichem Kontakt an den Stellen, an denen er zählt. Dabei ist uns nicht nur Reichweite und Quantität wichtig, sondern das beste Match von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

Der Name Klinikheld erzeugt bei mir sofort ein Gefühl von Wertschätzung für die in systemrelevanten Berufen tätigen Menschen. War das Teil Eurer Intention bei der Namensfindung?

Absolut – Pflegekräfte leisten Unglaubliches. Für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung ist nicht nur das Wohl des Patienten wichtig, es braucht auch das Wohl der Pflegekraft. Wir wollen Fachkräfte dort hinbringen, wo sie ihr volles Potential ausschöpfen können. Auf Klinikheld bieten wir Pflegekräften deshalb eine Plattform, auf der sie auf eine einfache Art und Weise ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse äußern können und matchen diese auf alle zur Verfügung stehenden Stellen.

Eine weitere Recruiting-Plattform für die Pflege

Plattformen für das Gewinnen von Fachkräften im Bereich Gesundheit und Pflege gibt es mittlerweile ja einige. Wie unterscheidet Ihr Euch von anderen Plattformen?

Die Prozesse von klassischen Stellenbörsen, über die ich einen Job poste und dann warte, bis sich jemand bewirbt – wir nennen das Post-and-Pray-Prinzipien – sind nicht mehr zeitgemäß. Wir haben eine Plattform entwickelt, die automatisiert Kandidaten zum passenden Unternehmen matcht und den ganzen Prozess des Kennenlernens bis hin zum Interview vereinfacht.

Um in diesem Match-Making führend zu sein und uns abzuheben, haben wir mit unglaublich starken Leuten sehr viel Zeit und Know-how in modernste Technologie investiert. KI-basierte Matching-Algorithmen, Reverse Recruiting, Job-Parser (automatische Übernahme von Stellenanzeigen der Karriereseite) und unter anderem unser Direktchat machen Recruiting in der Medizin nicht nur günstiger, sondern auch exakter.

Zudem profitieren Arbeitgeber von unserem Talentpool, in dem sie in Echtzeit neue, passende Kandidaten sehen können, mit Lebenslauf und allen weiteren Informationen. Passt ein Kandidat, kann direkt ein Angebot versandt werden.

Ein letzter Punkt, der mir mit Blick auf die Recruiting-Branche wichtig ist: Arbeitgeber können sich risikofrei bei Klinikheld registrieren und umschauen. Für Arbeitnehmer ist Klinikheld ohnehin kostenfrei. Wir setzen voll und ganz auf Flexibilität und das freie Bewegen auf Klinikheld.

Was mir spontan einfällt: Das Startup Dienstzimmer als Arbeitgeberbewertungsplattform in der Pflege wäre eigentlich ein super Kooperationspartner für Euch. Oder siehst Du hier eher eine Konkurrenzsituation?

Ganz klar Kooperationspartner – aus zwei Gründen:

  1. Wir denken immer in Kooperationen, Start-ups sollten sich gegenseitig unterstützen, um gesellschaftlich relevante Herausforderungen zu lösen.
  2. Bewertungsplattformen spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Arbeitgeberwahl, auch von Pflegekräften.

Aus Transparenz-Gründen muss ich hier allerdings erwähnen, dass wir bereits eine eigene Bewertungsfunktion integriert haben.

High Performance Recruiting und RecruTech-Revolution

Ihr verwendet auf Eurer Seite Begriffe wie „High Performance Recruiting“ und „RecruTech-Revolution“. Was genau hat es damit auf sich?

Mit einem Team von E-Commerce-Profis gewinnen wir Bewerber und Bewerberinnen über soziale Medien, die wir in unserem Registrierungsfunnel weiter vorqualifizieren. Dann kommen unsere RecruTech-Komponenten zum Tragen – komplett eigenentwickelte KI-basierte Algorithmen, die durch den Bewerbungsprozess führen und Cost-per-hire und Time-to-hire senken.

Die Revolution liegt eben darin, dass Mobile Recruiting und Direct Matching hin zum persönlichen Kontakt möglich werden. Wir nennen die Philosophie dahinter „Tech & Touch“, denn am Ende müssen sich Menschen im Prozess wohlfühlen und sich auch persönlich kennenlernen.

Wie Pflegekräfte heute Jobs suchen

Wie suchen Pflegekräfte heute aus Deiner Sicht Jobs? Besteht tatsächlich ein Bedarf für eine Anmeldung bei Portalen und eine aktive Suche?

Ich denke, unser Wachstum spricht hier eine klare Sprache: Mit über 10.000 Pflegekräften halten wir einen der größten Talentpools bei Pflegekräften.

Das liegt unserer Erfahrung nach daran, dass Pflegekräfte bei uns agieren können, wie sie wollen und das zu 100% kostenfrei, denn unsere Daten zeigen, dass kaum Pflegekräfte aktiv auf Suche gehen. Bei Klinikheld erhalten sie deshalb schon binnen weniger Minuten nach der Registrierung Stellenvorschläge, die wirklich zu ihnen passen. Dann können sie sich mit einem Klick bewerben oder warten, bis ein Arbeitgeber aktiv mit Angeboten auf sie zugeht.

Somit kommen die Jobs bei uns auf die Pflegekräfte zu. Entweder über unseren Algorithmus oder das Reverse Recruiting. Das unterscheidet uns von anderen Portalen und bedeutet: Wir möchten Pflegekräfte so schnell wie möglich zum passenden Job führen.

Welche Rolle spielt im Bereich Pflege das Gehalt und mithin Gehaltsangaben in Stellenausschreibungen?

Eine gewichtige. In einem A/B-Test haben wir herausgefunden: Auf Stellen mit Gehaltsangabe bewerben sich 50% mehr Pflegekräfte. Unsere Datenbank bestätigt diesen Test. Wir können Unternehmen nur empfehlen, das Gehalt anzugeben – so wissen beide Seiten direkt Bescheid und es kommt zu weniger nachträglichen Brüchen im Bewerbungsprozess. Natürlich sollte das angegebene Gehalt mit dem wirklichen Gehalt für die Stelle zusammenpassen. Das ist leider nicht ganz selbstverständlich.

Wie sich Klinikheld weiterentwickelt

Welche weiteren Entwicklungen habt Ihr für Klinikheld geplant?

In der Entwicklungsphase haben wir noch sehr viel ausprobiert, was sich im weiteren Verlauf einfach nicht bewährt hat. Wir haben diese Learnings aufgegriffen, um Ableitungen für die weitere Entwicklung zu treffen. Auf diese Weise wissen wir heute genau, wo wir hinwollen und was dafür zu tun ist. Wir haben einen klaren strategischen Fokus: Bis 2024 sind wir die Nr. 1 Brand im Bereich Medizin-Recruiting und weiten unseren Service auf weitere Länder aus.

Vielen Dank für Deine Antworten, Daniel. Ich bin gespannt, wie sich Euer Startup Klinikheld weiterentwickelt.

Über den Interviewten

Daniel Huth vom HR-Startup Klinikheld im Interview

 

Daniel Huth ist Gründer und Geschäftsführer von klinikheld.de. Mit seiner Reverse-Recruiting-Plattform möchten er und sein Team das Medizinrecruiting durch Tech&Touch revolutionieren. Er liebt es, mit Experten und Visionären zusammenzuarbeiten, die seine Begeisterung für das, was sie tun, teilen.

Als digitaler Unternehmer und Enabler mit einem starken technischen Hintergrund finden Sie ihn auf ausgewählten Konferenzen.

>> zur Website von Klinikheld

 

 

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Stefan Scheller

Abbinder: Persoblogger Stefan Scheller

Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und HR-Szene Influencer betreibe ich diesen Blog und das gleichnamige HR-Portal für Praktiker. Vielen Dank für das Lesen meiner Beiträge und Hören meines Podcasts!

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