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Interne Kommunikation als Gamechanger in Krisenzeiten – Studie

Im vergangenen Jahr wurden Unternehmen durch COVID-19 vor ungeahnte Herausforderungen gestellt: Homeoffice, Remote Work und Co machten zudem erneut deutlich, wie unverzichtbar eine beständige interne Kommunikation für ein erfolgreiches Unternehmen ist. Eine Studie von COYO gibt Einblicke.

Offenheit gegenüber digitalen Kommunikationstools im Unternehmen gering

Mit der Pandemie kamen in Unternehmen insbesondere neue Herausforderungen für die interne Kommunikation hinzu. Ein Drittel der Befragten (33%) gab an, dass sich der Aufwand in diesem Bereich erhöht hat und über die Hälfte der Befragten (53%) bemerkte Veränderungen sowie weitere Aufgaben.

Um die interne Kommunikation zu erleichtern, haben 79% seit Beginn der Krise neue digitale Tools wie zum Beispiel Social Intranets eingeführt. Eine Challenge für viele Kommunikationsexpert:innen ist jedoch, die Offenheit gegenüber neuer Kommunikationslösungen in das eigene Unternehmen zu tragen.

Über die Hälfte der Befragten (57%) ist selbst sehr offen gegenüber neuen Tools zur internen Kommunikation, das eigene Unternehmen wird diesbezüglich aber nur von etwas mehr als 11% als sehr offen eingeschätzt. Einig sind sich jedoch die Befragten, dass interne Kommunikation in Zukunft eine viel wichtigere Rolle einnehmen wird (82%).

Fast ein Viertel der Beschäftigten wird autoritär geführt

Eine funktionierende interne Kommunikation unterstützt auch bei der Führungskommunikation. 90% sagen, sie führt zu einer Steigerung der Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter:innen (67%) und des Unternehmenserfolgs (79%). Denn interne Kommunikation gibt Führungskräften mehr Raum zur Kooperation mit den Mitarbeitenden.

Über die Hälfte (64%) der Befragten nehmen in ihrem Unternehmen einen kooperativen Führungsstil wahr, was auch wiederum die präferierte Variante ist (86%).

Interessant ist, dass über 22% der Befragten autoritär geführt zu werden scheint, während nicht eine einzige Person dies als wünschenswerte Führungsform bewertet. Demnach existiert eine große Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit bezüglich verschiedener Führungsvarianten.

Social Intranets gehören zu den beliebtesten Tools

Die unvorhergesehene Dringlichkeit, das Arbeiten von Zuhause zu ermöglichen, zwang viele Unternehmen dazu, digitaler zu werden. Da der persönliche Austausch größtenteils wegfiel und nur noch virtuell stattfinden konnte, mussten digitale Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen werden. Ein beliebtes Tool hierfür sind Intranets. Die Hälfte der befragten Mitarbeiter:innen gaben an, gerne ein klassisches Intranet (52%) oder ein Social Intranet (48%) zur Information und Partizipation an der internen Kommunikation zu nutzen.

Auch Kommunikationsexpert:innen stimmten dem zu und nutzen gerne klassische Intranets (52%) oder Social Intranets (45%) zur Ausübung interner Kommunikation. Trotzdem bleibt der Newsletter (48%) fast gleich beliebt bei den Mitarbeiter:innen.

Remote Work positiver wahrgenommen als vor der Krise

Fast alle Befragten (97%) haben aktuell die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Bei 29% hat sich die Meinung diesbezüglich geändert: Sie sehen Homeoffice jetzt positiver als noch vor der Pandemie. Auch Unternehmen haben ihre Meinung geändert, so sehen 75% die Arbeit von Zuhause nun positiver als noch vor der Pandemie.

Nur 9% hatten bereits vor der Pandemie eine positive Einstellung dazu. Die wichtigsten Faktoren der internen Kommunikation zur Unterstützung von Remote Work sind laut der Befragten ein bewusstes Gestalten der Unternehmenskultur (49%) sowie das Bereitstellen digitaler Plattformen und Tools (38%).

Eine funktionierende Plattform für die interne Kommunikation und den digitalen Austausch ist für über zwei Drittel der Befragten sehr wichtig (65% sagen sehr wichtig, 16% sagen wichtig).

Homeoffice: Fluch und Segen für die mentale Gesundheit

Remote Work beeinflusst die mentale Gesundheit sowohl positiv, da die Mitarbeitenden flexibler sind (57%), als auch negativ, aufgrund von Mehrarbeit (21%). Die Studienergebnisse belegen, dass in nur 45% der Fälle die mentale Gesundheit der Mitarbeiter:innen aktiv gefördert wird. 41% der Befragten geben an, dass dies in ihren Unternehmen nicht passiert.

Maßnahmen zur Förderung mentaler Gesundheit sind beispielsweise flexible Arbeitszeiten und Homeoffice (93%), Entspannungstechniken wie Yoga (55%), Workshops und der Raum für privaten Austausch (50%), Bezuschussung von Sport (48%) und gesundes Essen am Arbeitsplatz (45%).

Auch die interne Kommunikation hat nach Auffassung der Befragten einen Einfluss auf die mentale Gesundheit der Mitarbeiter:innen. Rund drei Viertel der Befragten sehen diesen als tendenziell (eher) groß bis sehr groß an, nur knapp ein Prozent sieht gar keinen Einfluss der internen Kommunikation auf die mentale Gesundheit.

Die mentale Gesundheit verbessern können aus Sicht der Unternehmen vor allem Wertschätzung (86%) und kollegialer Zusammenhalt (67%), flexible Arbeitszeiten (55%) und eine konstruktive Feedbackkultur (50%).

Die Studie wurde von der School of Communications and Management im Auftrag von COYO durchgeführt.

Quelle: COYO

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Stefan Scheller

Abbinder: Persoblogger Stefan Scheller

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