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Lebenseinkommen – wie viel Sie bis zum Renteneintritt verdienen

Wie viel verdienen Arbeitnehmer in Deutschland im gesamten Berufsleben, von Karrierestart bis zum Renteneintritt? Welchen Einfluss haben dabei Geschlecht, ein Studienabschluss, Branche oder Position? Die Analysten von GEHALT.de sind diesen Fragen mit einer aktuellen Auswertung auf Basis von 740.984 Datensätzen auf den Grund gegangen. Hierfür haben sie die Lebenseinkommen von Beschäftigten (m/w/d) nach ausgewählten Faktoren analysiert.

Ergebnisse der Analyse zum Lebenseinkommen

Die Höhe des Lebenseinkommens ist eine Frage des Geschlechts. Über das gesamte Berufsleben gerechnet verdienen Männer rund 2,36 Millionen Euro. Frauen kommen im selben Zeitraum auf rund 1,66 Millionen Euro. Die Gehaltsentwicklung bei Frauen stagniert ab dem 35. Lebensjahr. Weibliche Beschäftigte verdienen ab diesem Zeitpunkt jährlich rund 38.000 Euro. Im fortgeschrittenen Alter ist der Faktor Personalverantwortung ausschlaggebend für das weitere Lohnwachstum. Da der Anteil der weiblichen Führungskräfte nach wie vor deutlich geringer ist, erreichen die Gehälter für Frauen mit Anfang 40 ein Plateau.

Ein Studium zahlt sich schnell aus

Andererseits ist die Höhe des kumulierten Lebenseinkommens abhängig vom Bildungsweg. Laut der Analyse von GEHALT.de verdienen Akademiker im Alter von 24 und 30 Jahren rund 45.500 Euro jährlich. Beschäftigte ohne akademischen Abschluss verdienen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren zwar weniger (30.500 Euro), beziehen allerdings auch früher ihr erstes Gehalt. Im Alter von 35 Jahren haben Akademiker bereits 593.000 Euro verdient und damit Beschäftigte ohne akademischen Abschluss überholt (574.000 Euro).

Masterabschluss rechnet sich ab dem 40. Lebensjahr

Beschäftigte mit Bachelorabschluss verdienen bei Berufseinstieg rund 40.500 Euro jährlich. Masterstudenten beginnen ihre Karriere später, beziehen in den ersten Berufsjahren jedoch ein Gehalt von 48.400 Euro. Mit 40 Jahren haben Masterabsolventen ein Lebenseinkommen von 910.100 Euro angehäuft und damit die Bachelorabsolventen (894.000 Euro) überholt. Vergleichen die Analysten die Lebenseinkommen zu Karriereende, so haben Masterabsolventen insgesamt rund 300.000 Euro mehr verdient als Bachelorabsolventen.

Ausnahmen: Hohes Gehalt auch ohne Studium

Doch auch mit einer Ausbildung können Beschäftigte gut verdienen, mit Führungsverantwortung sogar mehr als Akademiker. Leiter in der Logistik, die schon früh Personalverantwortung übernehmen, können in ihrer Karriere insgesamt bis zu 3,9 Millionen Euro verdienen. Auch Key-Account Manager kommen mit 3,1 Millionen Euro auf ein lukratives Lebenseinkommen. Im Gegensatz dazu erhalten Erzieher mit rund 1,6 Millionen Euro vergleichsweise wenig.

Stellen, die einen akademischen Abschluss erfordern, werden grundsätzlich höher vergütet, da sie komplexer sind und häufig Personal- und Umsatzverantwortung beinhalten. Doch auch Beschäftigte nach einer Ausbildung können lukrative Gehälter erzielen – insbesondere in Führungspositionen.

Lebenseinkommen in Automobilbranche und Hotels- und Gaststätten

Auch der Einfluss der Branche, in der Arbeitnehmer beschäftigt sind, ist immens: Die Gehälter in Hotels und Gaststätten sind traditionell niedrig. Berufseinsteiger beziehen in ihren ersten Jahren rund 26.000 Euro jährlich. Zum Renteneintritt beträgt ihr kumuliertes Lebenseinkommen 1,3 Millionen Euro. Beschäftigte in der Automobilbranche starten dagegen mit einem lukrativeren Einstiegsgehalt von rund 40.800 Euro jährlich. Bereits mit 45 Jahren haben sie mit 1,39 Millionen Euro mehr verdient als Beschäftigte in der Hotels- und Gaststättenbranche in ihrem gesamten Berufsleben. Bei Renteneintritt beträgt das Lebenseinkommen von Beschäftigten aus der Automobilbranche rund drei Millionen Euro.

Eine ausführliche Zusammenstellung der Verdienstmöglichkeiten finden Sie in meinem Download-Bereich.


Quelle: GEHALT.DE

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Stefan Scheller

Autor und Speaker Persoblogger Stefan Scheller

Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und Top HR-Influencer (Personalmagazin 05/22) betreibe ich diese Website und das gleichnamige HR Praxisportal. Vielen Dank für das Lesen meiner Beiträge und Hören meines Podcasts Klartext HR!

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