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Hybride Arbeit droht zum Zwei-Klassen-System zu werden

Es wird viel über die Auswirkungen hybrider Arbeitsmodelle diskutiert – darüber, wie Unternehmen die Vorteile der Heimarbeit am besten mit den Vorteilen der Büroarbeit vereinen. Kahoot!, ein Unternehmen für Lernplattformen, hat sich dieser Frage im Detail angenommen und stellt die Ergebnisse einer Studie zur Zukunft der hybriden Arbeit vor.

Es besteht die reelle Gefahr eines Zwei-Klassen-Systems

Mitarbeitende im Homeoffice werden von befragten Personalleitern tendenziell als weniger verbunden mit ihren Kollegen angesehen und werden seltener in wichtige Diskussionen einbezogen. Zudem werden sie von Personalleitern tendenziell als weniger engagiert wahrgenommen. Umgekehrt gilt es unter Personalleitern als wahrscheinlicher, dass Büroangestellte regelmäßige Gehaltserhöhungen und Beförderungen erhalten und länger im Unternehmen bleiben.

Es besteht ein allgemeiner Konsens darüber, dass persönliche Interaktionen immer noch notwendig sind, um im Beruf voranzukommen. Fast drei Viertel (72%) der Arbeitnehmer und 83% der Personalleiter sind der Meinung, dass die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht wichtig ist, damit Mitarbeitende im Unternehmen erfolgreich sein können. Unternehmen müssen daran arbeiten, eine Unternehmenskultur zu fördern, in der sich alle gleichermaßen einbezogen fühlen, wenn der hybride Ansatz erfolgreich sein soll.

Mitarbeiter wünschen sich ein stärkeres Gefühl von Verbundenheit

Eine überwältigende Mehrheit der befragten Beschäftigten (91%) gab an, dass sie sich stärker mit ihren Kolleginnen und Kollegen verbunden fühlen wollen. Die Umfrage ergab, dass Technologie in dieser Hinsicht eine Schlüsselrolle spielen wird; insbesondere Tools, die durch Spaß und zwischenmenschliches Engagement ein stärkeres Gefühl der emotionalen Verbundenheit unter den Mitarbeitern hervorruft. Und das unabhängig davon, ob Mitarbeiter physisch, virtuell oder in einer Mischung aus beidem anwesend sind.

Die Heimarbeit erfreut sich anhaltender Beliebtheit

Trotz der Voreingenommenheit zugunsten von Büroangestellten wollen 78% der Angestellten zumindest einen Teil der Zeit nach der Pandemie im Homeoffice arbeiten. 53% der Angestellten bevorzugen gar das hybride Modell, also einen Mix aus Heim- und Büroarbeit

Digitale Werkzeuge für Mitarbeiterengagement für faire und produktive Zukunft

77% der Befragten sind der Meinung, dass Angestellte im Homeoffice in Unternehmen, die erstklassige Kollaborationstechnologien anbieten, fair behandelt werden. In Unternehmen mit unbefriedigenden Lösungen stimmten nur 32% dieser Aussage zu.

Die Verfügbarkeit und Qualität technischer Tools in Unternehmen korreliert direkt mit der Produktivität: 92% der Mitarbeiter von Unternehmen, die erstklassige Tools verwenden, bezeichneten sich als produktiv. Hingegen stimmten in Unternehmen mit unbefriedigenden Lösungen nur 35% dieser Aussage zu.

Klare Diskrepanz in der Wahrnehmung digitaler Tools

Nur 57% der Arbeitnehmer bewerten ihre Tools für Zusammenarbeit und Mitarbeiterengagement als „ausgezeichnet“ oder „überdurchschnittlich“, während 79% der HR-Verantwortlichen dieser Meinung sind.

Der hybride Arbeitsplatz wird einige kulturelle Herausforderungen für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber mit sich bringen. Allerdings zeigt die Studie auch praktikable Lösungen auf. Integrative, emotional ansprechende Technologie steht dabei im Vordergrund. „

Zur Methodik

Die Studie ist in Zusammenarbeit mit der HR-Forschungs- und -Beratungsfirma Workplace Intelligence entstanden. Die Forschungsergebnisse basieren auf einer Umfrage, die zwischen dem 6. und 16. Juli 2021 unter 1.626 HR-Führungskräften und Mitarbeitern in den USA durchgeführt wurde. Die Ergebnisse liefern jedoch Anhaltspunkte für die Zukunft der hybriden Arbeit weltweit.

Quelle: Kahoot!

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Stefan Scheller

Abbinder: Persoblogger Stefan Scheller

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