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Unterstützung von Remote- und Hybrid-Arbeit nach Hierarchie-Level

Die Umfrageergebnisse zeigen auf, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (40%) bei der Wahl, remote zu arbeiten, nicht die gleiche Freiheit genießen wie Führungskräfte (63%).

Weltweite Umfrage von Alludo zu Remote-Arbeit

Alludo, ein weltweit tätiges Technologieunternehmen, das Menschen hilft, besser zu arbeiten, veröffentlicht die Ergebnisse seiner Work3 Umfrage. Sie zeigt auf, dass weltweit eine deutliche Diskrepanz bei der Freiheit und Flexibilität besteht remote zu arbeiten. Die Führungsebene kommt im Vergleich zu den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wesentlich öfter in den Genuss der Vorteile von Remote-Arbeit.

Zwar ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass Remote- und hybrides Arbeiten in der Zukunft nicht mehr wegzudenken sind, aber lediglich 40% der Nicht-Führungskräfte genießen die Freiheit, remote zu arbeiten. Dagegen dürfen 63% der Teamleiter ortsunabhängig arbeiten.

Wandel der Arbeitswelt

Die Daten der Umfrage von Alludo zeigen jedoch, dass die Änderungen von den Führungskräften auf allen Organisationsebenen nur langsam umgesetzt werden. Der Wechsel zu einem Remote- oder hybriden Arbeitsmodell erfordert einen grundlegenden Wandel der Art und Weise, wie Führungskräfte ihre Teams leiten. In dieser neuen Welt basiert die Beziehung zwischen den Führungskräften und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Vertrauen.

Die wahren Gradmesser des Erfolgs sind die Ergebnisse der Angestellten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nicht mehr durch bürokratische Abläufe und Mikromanagement eingeschränkt. Aanstatt der Befehls- und Kontrollkultur der Vergangenheit ist ein Bottom-Up-Ansatz erforderlich, bei dem die Menschen zuerst kommen.

Dieses Konzept wird Work3 genannt, eine von Alludo während des kürzlich erfolgten Rebrandings des Unternehmens in den Vordergrund gestellte Idee. Work3 ist eine Veränderung in der Arbeitskultur, die dafür eintritt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Freiheit und Flexibilität genießen, selbst zu entscheiden, wo, wann und wie sie am besten arbeiten.

Freiheit und Flexibilität sind der Schlüssel

Wahre Mitarbeiterführung besteht nicht darin,  Menschen in einem Raum zu versammeln, damit sie tun, was man will. Es geht darum, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Raum zu geben, um großartige Ergebnisse zu erzielen. Die letzten Jahre haben bewiesen, dass Wissensarbeiter auch zu Hause produktiv sein können. Es ist an der Zeit, dass Führungsteams die obligatorische „9-to-5“-Berufserfahrung hinter sich lassen und erkennen,  dass Freiheit und Flexibilität der Schlüssel dazu sind, nicht nur besser zu arbeiten, sondern auch besser zu leben.

Arbeitszeit-Flexibilität ist unterschiedlich nach Hierarchielevel

Sie wollen nicht nur entscheiden können, wo, sondern auch wann sie arbeiten. Die Umfragedaten bestätigen, dass drei Viertel (74%) der Beschäftigten nicht mehr den standardmäßigen „9-to-5“-Tag arbeiten möchten. Allerdings gelten für immer noch fast die Hälfte (47%) aller Nicht-Führungskräfte Standardarbeitszeiten im Vergleich zu knapp einem Drittel bei den Führungskräften. Diese Differenz hinsichtlich der Freiheit, die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Vergleich zu den Führungskräften geboten wird, zeigt auf, dass erstere weniger Flexibilität genießen, wenn es darum geht, selbst zu bestimmen, wo und wann sie arbeiten möchten.

Unterschiedliche Auffassung bei der Umsetzung

Um in der Welt der Remote- und hybriden Arbeit erfolgreich zu sein, müssen die Führungskräfte eine schlüssige Zielvorstellung entwickeln, die Erwartungen und Ergebnisse klar definieren und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Freiheit und Flexibilität geben, selbst zu entscheiden, wann, wo und wie sie am besten arbeiten. Die Wirklichkeit zeigt hingegen ein völlig anderes Bild. Die Umfragedaten zeigen, dass C-Level-Führungskräfte der Meinung sind, dass sie die neue Führungsweise umgesetzt haben – Nicht-Führungskräfte widersprechen dem jedoch.

  • 58% der C-Level-Führungskräfte glauben, ihr Unternehmen habe die Art und Weise geändert, wie remote und hybrid arbeitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geführt werden.
  • 57% der Nicht-Führungskräfte sind anderer Meinung und sagen, die Führungskräfte hätten ihren Führungsstil nicht geändert; 28% geben an, dass sich ihre Führungskräfte immer noch um zu viele Details kümmern.

Führungskräfte sollten handeln

Wenn die Führungskräfte Ihren Führungsstil nicht weiterentwickeln und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Freiheit und Flexibilität geben, selbst zu entscheiden, wo, wann und wie sie arbeiten, würden laut den Umfrage-Daten 43% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Kündigung oder sogar eine berufliche Veränderung erwägen – das ist fast jeder Zweite! Möchten Unternehmen ihre Fachkräfte behalten, sollten sie in Erwägung ziehen, ihnen flexiblere Arbeitszeiten zu ermöglichen.

Quelle: Pressemitteilung Alludo

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Alina Eickhorst

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