Fachkräfte-Index und Stellenmarkt von Hays Q4/2020

Datum: 10. Februar 2021
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  • 10. Februar 2021 Veröffentlichungsdatum

Regelmäßige Auswertungen und Analysen des Hays Fachkräfte-Index Q4/2020.

Im 4. Quartal 2020 ist die Nachfrage nach neuem Personal weiter angestiegen. Alle Spezialisierungen und alle (ausgewiesenen) Branchen weisen positive Veränderungen im Vergleich zum Vorquartal auf (+16 Punkte).

Die coronabedingte Konjunkturdelle im 2. und 3. Quartal 2020 ist damit allerdings nicht ausgeglichen, Q4 liegt immer noch deutlich unter dem Wert von Q1/20 zu Jahresbeginn (136 vs. 126).

Die Nachfrage nach Fachkräften entwickelte sich im Vergleich zum Vorquartal für die einzelnen Spezialisierungen unterschiedlich: Den stärksten Zuwachs im Vergleich zu Q3/2020 verzeichnen IT-Fachkräfte (+20), HR-Experten (+17) sowie Life-Sciences-Fachkräfte (+12). Die geringste Nachfragesteigerung entfiel hingegen auf Engineering- und Finance-Spezialisten (+11 bzw. +7).

Bei den IT-Experten sind es vor allem IT-Security-Spezialisten (+35), SAP-Entwickler (+31) sowie IT-Berater (+23), die aktuell die Nase vorn haben. Im HR-Bereich sind besonders HR-Business-Partner, Personalentwickler und HR-Manager gefragt.

Bei den Life-Sciences-Spezialisten ist der Bedarf besonders deutlich an Data Scientists (+32) sowie an Biowissenschaftlern (+24), stark eingebrochen ist hingegen die Nachfrage an Medical Advisors (–44).

Bei den Ingenieuren verzeichneten vor allem Entwicklungsingenieure Elektrik (+22) und Automatisierungsingenieure (+19) die höchste Nachfrage, rückläufig war hingegen die Stellenausschreibung für Betriebsingenieure (–6).

Im Finance-Umfeld stieg der Bedarf vor allem bei Tax-Managern (+21) sowie Finanzberatern (+17) an. Einen Rückgang verzeichneten vor allem Finanzanalysten (–5).

Innerhalb der einzelnen Branchen lässt sich mit Ausnahme des öffentlichen Dienstes mit einem Rückgang von –8 Indexpunkten durchweg ein Anstieg im Vergleich zum Vorquartal, in der IT und im Baugewerbe sogar zum Vorjahresquartal (+53 bzw. +20) feststellen.

Besonders auffällig: Die Versicherungs- und Dienstleistungsbranche, das verarbeitende Gewerbe und der Handel verzeichnen erneut ein Plus.

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