Flexibilisierungsinstrumente im Personalmanagement – Studie

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Flexibilisierungsinstrumente im Personalmanagement – Studie

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  • 18. Juni 2019 Veröffentlichungsdatum

ifo-Personalleiterbefragung im Auftrag von Randstad zu Flexibilisierungsinstrumenten im Personalmanagement Q4/2018.

Über die Befragung:

Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland quartalsweise bis zu 1 000 deutsche Personalleiter nach Anwendung und Bedeutung verschiedener Flexibilisierungsinstrumente in ihrem Unternehmen. Anhand der Befragungsergebnisse wird analysiert, wie sich die qualitative und quantitative Nutzung der Instrumente im Zeitverlauf entwickelt und ob strukturelle Änderungen erkennbar werden.

Zudem werden in wechselnden Sonderfragen aktuelle Arbeitsmarkt-relevante Fragestellungen untersucht. Die Sonderfragen im vierten Quartal beschäftigen sich mit dem Thema betriebliche Ausbildung und Studium. Der Fokus liegt dabei auf den Erfahrungen, die die Personalleiter mit Auszubildenden und Studienabsolventen gesammelt haben und wie sie Qualität und Fähigkeiten der Berufsanfänger einschätzen.

Im aktuellen Quartal stammten 42 % der antwortenden Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, 19 % aus dem Handel und 39 % aus dem Dienstleistungssektor. Mit einem Anteil von 45 % bestand die größte Gruppe der teilnehmenden Firmen aus Unternehmen mit weniger als 49 Beschäftigten. 39 % der Antworten stammten von Unternehmen mit 50 – 249 Angestellten. Jeweils 8 % entfielen auf Antworten von Unternehmen mit 250 – 499 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie auf Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten. Umfragegewichte stellen sicher, dass die Ergebnisse repräsentativ für die deutsche Wirtschaft sind.

Aus dem Inhalt:

Die Personalleiter werden zu Art und Umfang der Anwendung von Flexibilisierungsinstrumenten in ihrem Unternehmen befragt. Ziel ist es, mit Hilfe der Antworten zu untersuchen, wie sich der Einsatz verschiedener Flexibilisierungsinstrumente über die Zeit hinweg verändert. Die Ergebnisse zeigen, dass nahezu jedes Unternehmen seinen Personalbestand über einen Auf- bzw. Abbau von Überstunden (97 %) flexibilisiert (Abbildung 1). Arbeitszeitkonten (89 %) sowie innerbetriebliche Um- bzw. Versetzungen (85 %) finden ebenfalls in den meisten Unternehmen Anwendung. In knapp drei Viertel der Unternehmen werden außerdem befristete Verträge und Minijobs zur Flexibilisierung des Personalbestands eingesetzt (74 % bzw. 71 %). Auch das Anstellen von Zeitarbeitern (45 %), das Outsourcen von Angestellten (46 %) sowie die Beschäftigung von freien Mitarbeitern (42 %) sind weit verbreitete Flexibilisierungsmaßnahmen. Während der Einsatz fast aller Flexibilisierungsinstrumente in den letzten Jahren annähernd konstant geblieben ist, wurde Zeitarbeit immer seltener eingesetzt. Zwischen dem vierten Quartal 2016 und 2018 ist die Anwendungshäufigkeit von Zeitarbeit um 14 Prozentpunkte gesunken.

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Randstad-ifo-Personalleiterbefragung-Q4-2018.pdf