Arbeitslandschaft 2025: Schwerpunkt Demografie und Digitalisierung – Studie

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Arbeitslandschaft 2025: Schwerpunkt Demografie und Digitalisierung – Studie

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  • 30. August 2019 Veröffentlichungsdatum

Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) und der Prognos AG unter dem Titel "Arbeitslandschaft 2025".

Aus dem Inhalt:

Die Studienreihe Arbeitslandschaft schafft seit 2008 einen Überblick zur Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage und des Arbeitsangebots in Deutschland. Auf die Nachfrage nach Arbeitskräften wirken maßgeblich die wirtschaftliche und technologische Entwicklung sowie die Alterung der Bevölkerung ein. In den meisten Branchen werden künftig weniger Beschäftigte arbeiten als heute. Die Ausnahme bilden Bereiche wie EDV-, elektronische und optische Geräte, Information und Kommunikation sowie das Gesundheits- und Sozialwesen.

Das künftige Arbeitsangebot wird durch die demografische Entwicklung sowie das Erwerbsverhalten und das Ausbildungsniveau der erwerbsfähigen Personen bestimmt. Deutschland sieht sich langfristig mit einem deutlichen Rückgang des Arbeitskräfteangebots konfrontiert. Die Zahl der Personen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren sinkt im Prognosezeitraum von 54 Millionen auf 47 Millionen Personen im Jahr 2045. Kommt es dabei zu keiner Veränderung der Ausbildungspräferenzen, wird das Angebot an Arbeitskräften mit einem Hochschulabschluss zunehmen, während künftig immer weniger berufliche Qualifizierte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Stellt man das Arbeitsangebot der Nachfrage gegenüber, können potenzielle Engpässe am Arbeitsmarkt erkannt werden. Die aktuelle Arbeitslandschaft 2025 zeigt, dass im Jahr 2025 deutschlandweit 2,9 Millionen Erwerbstätige fehlen werden. Der Mangel besteht hauptsächlich bei Personen mit einer beruflichen Qualifikation.

In Bayern zeigt sich ein ähnliches Bild. Trotz der günstigeren demografischen Entwicklung wird für Bayern eine Arbeitskräftelücke in Höhe von 350.000 Personen im Jahr 2025 erwartet. Auch in Bayern machen Arbeitskräfte der mittleren Qualifikationsebene den Großteil der Lücke aus. Um die potenziellen Ungleichgewichte zu vermeiden bzw. zu verringern, gilt es in den folgenden Handlungsfeldern Maßnahmen zu ergreifen:

  • Beschäftigungschance verbessern
  • Erwerbsbeteiligung erhöhen
  • Arbeitszeitpotenziale nutzen
  • Breite Bildungsoffensive
  • Zuwanderung gezielt gestalten.

Insbesondere durch eine weitere Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren sowie eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten können wichtige Beiträge zur Fachkräftesicherung erzielt werden.

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