Hybrides Arbeiten gehört in vielen Unternehmen inzwischen zum Alltag. Gleichzeitig sinkt die Motivation vieler Beschäftigter und die Verbundenheit mit ihrer Arbeit nimmt ab. Zu diesem Ergebnis kommt der „Arbeitsplatz-Trendreport 2026“ von SPS und der WORKTECH Academy. F
Arbeitsplatz-Trendreport 2026
ür die Studie wurden 679 Beschäftigte und Führungskräfte aus acht Ländern und acht Branchen zu ihrem Arbeitsplatz, zu ihren Präferenzen für die räumliche Arbeitsumgebung, zur Technologienutzung sowie zu ihrer Motivation und ihrem Produktivitätsempfinden befragt.
Demnach sank der Anteil der Beschäftigten, die sich als hoch motiviert bezeichnen, innerhalb eines Jahres von 42 auf 36%. 25% sind entweder neutral oder aktiv unmotiviert, 39% haben ein ambivalentes Verhältnis zu ihrer eigenen Arbeitsmotivation.
Mitarbeitende bleiben – fühlen sich ihrer Arbeit aber weniger verbunden
Die Studie zeigt: Viele Beschäftigte bleiben trotz Frustration im Unternehmen. Unsicherheit über den Arbeitsmarkt, KI-getriebene Veränderungen und Sorgen um die eigene berufliche Zukunft führen dazu, dass Mitarbeitende seltener kündigen – auch wenn ihre Motivation zunehmend sinkt.
Besonders zeigt sich das bei den am wenigsten motivierten Mitarbeitenden. Während 2025 noch 76% dieser Gruppe angaben, wegen eines frustrierenden Arbeitsumfelds über einen Jobwechsel nachzudenken, sind es 2026 nur noch 56%. Zudem zeigt der Report, wie stark ineffiziente Arbeitsumgebungen die Mitarbeiterbindung beeinflussen: 53% der Befragten geben an, wegen eines ineffizienten Arbeitsplatzes einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen.
Viele Unternehmen interpretieren stabile Mitarbeiterzahlen als Zeichen funktionierender Arbeitsplatzmodelle. Die Studie zeigt jedoch, dass eine sinkende Wechselbereitschaft nicht automatisch mit hoher Motivation gleichzusetzen ist. Damit verschiebt sich die Herausforderung für Unternehmen. Entscheidend ist nicht mehr nur, Talente zu halten, sondern Arbeitsumgebungen zu schaffen, in denen Menschen produktiv, fokussiert und motiviert arbeiten können.

Motivation verändert den Blick auf Produktivität
Auch das Verständnis von Leistung im Arbeitsalltag verändert sich. Während engagierte Mitarbeitende Produktivität häufiger mit Wertschöpfung, Zusammenarbeit und gemeinsamen Zielen verbinden, rückt bei weniger motivierten Beschäftigten die reine Bewältigung des Arbeitsalltags in den Vordergrund. Für einige Befragte bedeutet Produktivität vor allem, „täglich eine E-Mail schreiben zu müssen, um die Anwesenheit zu dokumentieren“, „beschäftigt zu bleiben“ oder „den Job zu behalten und nicht gekündigt zu werden“.
Gleichzeitig herrscht Einigkeit darüber, was produktives Arbeiten ermöglicht. Besonders häufig nennen Beschäftigte die Möglichkeit, ungestört konzentriert zu arbeiten (42%), Zugang zu passenden Tools und Technologien (37%) sowie einen unkomplizierten Austausch mit Kolleginnen, Kollegen und Entscheidungsträgern (33%).
Reibungsverluste prägen den Arbeitsalltag
Im Arbeitsalltag stehen diesen Anforderungen jedoch häufig komplexe Prozesse, fehlende Rückzugsorte oder ineffiziente Systeme entgegen. Eine der größten Herausforderungen, die wir bei der Rückkehr der Mitarbeitenden ins Büro beobachten, ist die Suche nach einem geeigneten Ort zum Konzentrieren oder für vertrauliche Gespräche. Dabei tragen bestehende, überholte Verhaltensmuster zu einem Gefühl von Knappheit bei den verfügbaren Arbeits- und Rückzugsflächen bei.
Auch akustische Störungen wirken sich laut Studie deutlich auf die Leistungsfähigkeit aus. Lärm stört die Leute nicht unbedingt, sondern eher die Lautstärkespitzen. Und genau da werden sie abgelenkt.

Unternehmen messen Produktivität über klassische Kennzahlen
Laut Studie unterscheiden sich die Kennzahlen vieler Unternehmen zur Produktivitätsmessung zunehmend von dem, was Beschäftigte im Arbeitsalltag tatsächlich als Leistung wahrnehmen. Man geht davon aus, dass wir zu einer Art Normalität zurückgekehrt sind, weil wir dieselben übergeordneten Kennzahlen zur Erfolgsmessung verwenden. Aber wenn man genauer hinsieht, was diese Durchschnittswerte tatsächlich beeinflusst, sieht es ganz anders aus.
Organisationen orientieren sich weiterhin an klassischen Kennzahlen wie Auslastung, Anwesenheit oder Aufgabenerledigung. Diese Kennzahlen bleiben wichtig. Gleichzeitig nennt die Studie Faktoren wie Mitarbeitergewinnung und -bindung, Kundenzufriedenheit sowie Motivation häufiger als aussagekräftige Indikatoren für den Erfolg von Workplace-Investitionen.
Arbeitsplatz als vernetztes Ökosystem
Die Studienautoren sehen den Arbeitsplatz deshalb zunehmend weniger als einzelnen Ort oder als Summe verschiedener Tools und Services. Stattdessen entwickelt sich der Arbeitsplatz zum vernetzten Ökosystem, in dem Räume, Technologien, Prozesse und Unternehmenskultur gemeinsam die Leistungsfähigkeit beeinflussen.
>> Hier geht es zum Download der kompletten Studie
Quelle: Pressemitteilung von SPS Holding AG
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Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und Top HR-Influencer betreibe ich diese Website und das gleichnamige 




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