Bei Freelancern der Gen Z ist KI flächendeckend im Einsatz, gleichzeitig fühlt sich nur gut jeder Dritte (37%) im Umgang mit KI sicher. Das zeigen Erhebungen der Plattform freelancermap für den Freelancer-Kompass 2026. Damit wird ein Spannungsfeld deutlich, das zeigt: Gerade bei denjenigen, die KI am stärksten im Alltag verankern, ist die Unsicherheit im Umgang mit technologischem Wandel am größten.
KI hat sich bei Freelancern etabliert
Künstliche Intelligenz ist im Arbeitsalltag vieler Freelancer längst etabliert. Besonders hoch ist die Nutzung bei den unter 25-Jährigen. Hier geben alle Befragten an, KI im Arbeitsalltag zu nutzen. In der Gruppe 25- bis 34-Jährigen liegt der Anteil bei 91%. Bei 45 bis 59 Jahren sind es 82%, bei Freelancern ab sechzig Jahren noch 74%. Die Ergebnisse machen deutlich: Je jünger die Befragten, desto häufiger nutzen sie KI im Alltag.
Gen Z ist am unsichersten
Trotz der hohen Nutzung fühlen sich die Jüngeren am seltensten gut auf neue Technologien vorbereitet. Nur 37% der Freelancer unter 25 Jahre fühlen sich gut vorbereitet. In den Altersgruppen ab 25 Jahren liegt dieser Wert zum Vergleich zwischen 40 und 47%.
Auch externe Untersuchungen deuten in eine ähnliche Richtung: Laut einer Umfrage der Technischen Hochschule Nürnberg gemeinsam mit dem Jobportal Indeed geben 41% der Gen Z an, ihre KI-Fähigkeiten seien ausbaufähig oder schwach. Es zeigt sich: Nur weil die Generation Z mit dem Internet aufgewachsen ist, fühlen sie sich noch lange nicht sicher im Umgang mit KI.
KI und Automatisierung sind der wichtigste Zukunftsskill in allen Altersgruppen
Auf die Frage, welche Fähigkeiten Freelancer in den nächsten Jahren entwickeln wollen, um zukunftsfähig zu bleiben, stehen KI und Automatisierung in allen Altersgruppen auf Platz eins. Der Anteil derjenigen, die KI-Kompetenzen ausbauen wollen, liegt bei 58% in der Gruppe unter 25 Jahre. Bei den Älteren liegt dieser Wert hingegen bei über 70%.
Karrierephase prägt, welche Skills zusätzlich wichtig werden
Freelancer investieren in neue Fähigkeiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Neben KI zeigen die Daten aber deutliche Unterschiede je nach Karrierephase. Jüngere Freelancer setzen stärker auf breite Kompetenzen und kreative Fähigkeiten. In der Altersgruppe bis 24 Jahre nennen 42% Kreativität und Innovation als Skill, den sie ausbauen wollen. 38% fokussieren Datenanalyse und digitale Tools, ein Viertel Marketing.
In der Mitte der Karriere verschiebt sich der Fokus stärker auf Effizienz und professionelle Arbeitsmethoden. Bei erfahrenen Freelancern ab 45 Jahren gewinnen strategische Kompetenzen an Bedeutung. 22% nennen Wissensvermittlung, 17% Resilienz und Selbstmanagement, 16% analytisches Denken und Problemlösung. Mit zunehmender Erfahrung spezialisieren sich viele Freelancer stärker in Richtung Beratung, Strategie und Mentoring. Jüngere Freelancer setzen hingegen vor allem auf breite und kreative Kompetenzen.
Tätigkeitsfelder verschieben sich von Umsetzung zu Beratung
Auch die Verteilung der Tätigkeitsfelder spiegelt diese Entwicklung. Jüngere Freelancer arbeiten häufiger in der Software und Webentwicklung sowie in der IT-Infrastruktur und sind damit stärker in der technischen Umsetzung verankert. Ältere Freelancer sind häufiger in Consulting und Management tätig und übernehmen öfter beratende Rollen. Der Freelancer-Kompass 2026 zeigt damit: Zukunftskompetenzen hängen nicht nur vom technologischen Wandel ab, sondern auch von der jeweiligen Karrierephase.
Für Freelancer wird KI-Kompetenz nicht nur ein zusätzlicher Skill, sondern eine Grundlage, um Projekte effizient umzusetzen und die eigene Leistung gegenüber Auftraggebern klar einzuordnen. Entscheidend ist, dass aus Nutzung auch Sicherheit wird, etwa durch Weiterbildung, klare Anwendungsfälle und einen bewussten Umgang mit den Grenzen der Tools.
Quelle: Pressemitteilung von freelancermap
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Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und Top HR-Influencer betreibe ich diese Website und das gleichnamige 




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