Social Media Strategie im Recruiting über ein Recruiting-Agentur

Diese Schritte führen zu einer erfolgreichen Social-Recruiting-Strategie

Social-Recruiting ist das Mittel der Wahl bei der zielgerichteten Ansprache von Jobsuchenden und längst keine Randerscheinung mehr. Allerdings hilft Social Media nur, wenn auch die passende Strategie erarbeitet und konsequent verfolgt wird. Wie eine solche Social-Recruiting-Strategie aufgebaut wird, verrät Gastautor Eric Wittig in diesem Advertorial.

Zukunftsfähige Recruiting-Strategie notwendig

Der Fachkräftemangel hält Deutschland fest in seinem Griff – und wird das auch weiterhin tun. Zu dem Ergebnis kommt eine 2025 veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, laut der im Jahr 2028 bundesweit mehr als 768.000 Stellen unbesetzt bleiben.

Insbesondere in Verkaufsberufen vergrößert sich die Personallücke zunehmend. Über 40.000 Beschäftigte könnten zukünftig fehlen, wenn Unternehmen nicht frühzeitig gegensteuern.

Eine Maßnahme, um den Personalmangel nachhaltig zu bekämpfen, besteht in einer ganzheitlichen und vor allem zukunftsfähigen Recruiting-Strategie. In dieser nimmt ein Bestandteil eine immer größere Bedeutung ein: das Social-Recruiting.

Längst handelt es sich dabei nicht mehr um einen vorrübergehenden Trend, sondern um einen wesentlichen Faktor der erfolgreichen Stellenbesetzung.

Allerdings erfordert die Auswahl geeigneter Kanäle und Maßnahmen von den Verantwortlichen nicht nur Erfahrung, sondern auch Gespür und Feingefühl.

Warum Social-Recruiting längst keine Randerscheinung mehr ist

In den kommenden Jahren entwickelt sich das Recruiting für Unternehmen mehr und mehr zur Herausforderung.

Was zunächst nach einer vagen Vermutung klingen mag, lässt sich durch zahlreiche Studien belegen. So kam eine internationale Indeed-Studie aus dem Jahr 2024 zu einem eindeutigen Ergebnis: 67 Prozent der HR-Verantwortlichen in Deutschland schauen der Zukunft pessimistisch entgegen.

Dieser Pessimismus gründet sich nicht nur in der demografischen Entwicklung Deutschlands. Auch die gestiegenen Ansprüche der Stellensuchenden können sich zu einem Problem entwickeln. Insbesondere für die Unternehmen, die sich nicht darauf vorbereiten.

So ist die Individualisierung für Jobsuchende inzwischen besonders wichtig. Sie achten auf maßgeschneiderte Jobangebote, die zu ihren Bedürfnissen und Ansprüchen passen. Eine professionelle Recruiting Agentur kann an dieser Stelle geeignete Lösungen parat halten. Doch auch das Social-Recruiting ist eine probate Maßnahme, um erfolgreich auf den Trend zu reagieren.

Wie Social-Media-Recruiting erfolgreich funktionieren kann

Bis 2028 werden nicht nur im Verkauf zahlreiche Beschäftigte fehlen. Die Studie „IW-Arbeitsmarktfortschreibung 2028: Allgemeine Trendabschwächung“ zeigt: Auch in anderen Bereichen, etwa der Informatik, der Bauelektrik und der Buchhaltung, werden viele Stellen unbesetzt bleiben.

Eine Möglichkeit, um die erforderlichen Fachkräfte direkt anzusprechen und damit anzuwerben, besteht in der durchdachten Anwendung von Social Media.

Laut Statista nutzten 2025 nur 55 Prozent der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die sozialen Medien, um neue Mitarbeitende zu rekrutieren. Für viele Betriebe besteht damit Aufholbedarf.

Allerdings nutzt das Social-Recruiting wenig, wenn dahinter keine sinnvolle Strategie steckt. Der erste Schritt, um diese zu erstellen: eine Zielgruppenanalyse. Dabei sollten sich HR-Verantwortliche folgende Fragen stellen:

  • Wer wird für die offene Stelle gesucht?
  • Welche Fähigkeiten sollen die Bewerber:innen mitbringen?
  • Welche Bedürfnisse hat die Zielgruppe?

Ebenso muss das Personalmanagement abklären, welche Ressourcen für die Social-Recruiting-Kampagne zur Verfügung stehen.

Nach der Definition der Zielgruppe kommt es darauf an, eine geeignete Kommunikationsstrategie zu entwerfen.

Zwei Fragen spielen dabei eine Rolle. Welche Berufsbereiche sollen abgedeckt werden? Und welche Inhalte sind beim Storytelling von entscheidender Bedeutung?

Der professionelle Auftritt in den sozialen Medien

Personalverantwortliche sollten sich darüber im Klaren sein: Social-Recruiting spricht nicht alle Stellensuchenden im gleichen Maße an.

Laut dem Jobs-Netzwerk XING konzentriert sich die Generation X bei der Jobsuche hauptsächlich auf traditionelle Kanäle sowie Online-Jobportale. Die sozialen Medien sind dagegen für die Millennials und die Generation Z entscheidend für die Jobfindung.

Damit eine Stellenanzeige auf Social Media bei ihnen Beachtung erhält, ist ein professioneller Auftritt entscheidend. Eine seriöse und gleichzeitig zielgruppengerechte Darstellung verbessert dabei das Employer Branding.

Sinnvoll ist es für Unternehmen, auf allen Kanälen die gleichen Beschreibungen sowie Profil- und Hintergrundbilder zu nutzen. Dadurch erreichen sie einen hohen Wiedererkennungswert.

Insbesondere bei der Stellenbeschreibung kommt es zudem darauf an, die Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit eines Jobs klar zu formulieren. Denn laut der Employer-Branding-Fallstudie der Universität Bamberg aus dem Jahr 2020 bemängeln sieben von zehn Jobkandidat:innen die Aussagekraft entsprechender Anzeigen.

Regelmäßigkeit schafft Interesse

Untätigkeit wird von den Algorithmen der meisten Social-Media-Plattformen schnell abgestraft. Unternehmen, die nicht regelmäßig aktiv sind, verschwinden aus den Feeds möglicher Jobinteressenten und bleiben unsichtbar.

Ist das erst einmal geschehen, können nur noch bezahlte Beiträge zur erneuten Sichtbarkeit beitragen.

Sinnvoller ist es daher, von vornherein einen Redaktionsplan zu erstellen und in regelmäßigen Abständen neue Inhalte zu veröffentlichen. Dazu können gehören:

  • News rund um das Unternehmen
  • spannende Personalnachrichten
  • Jobbeschreibungen von Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen
  • Posts vom Unternehmensblog
  • interessante Fakten aus der Branche
  • Videos mit Inhalten aus dem Arbeitsalltag

Ebenso eignen sich die Social-Media-Inhalte, um Stellensuchende direkt anzusprechen. Etwa mit nützlichen Tipps für Bewerber:innen.

Klassische Stellenausschreibungen können dann zusätzlich nach Bedarf eingepflegt werden. Wichtig ist dabei, dass Interessenten schnell und einfach mit dem Unternehmen in Kontakt treten können.

Tipp: Um sicherzugehen, dass Social-Recruiting-Inhalte bei der anvisierten Zielgruppe landen, lohnt sich das Posting insbesondere zu den Zeiten, in denen diese Zielgruppe online ist. Etwa in der Mittagspause, kurz vor dem Feierabend oder in den späteren Abendstunden.

Schnelle Kommunikation auf authentischer Augenhöhe

Sicherlich unterscheiden sich die Kommunikationsformen in den verschiedenen sozialen Medien. Auf Plattformen wie LinkedIn herrscht ein formellerer Ton. Dagegen ist die Ansprache auf TikTok oder Instagram deutlich legerer.

Für Unternehmen auf Personalsuche lohnt es sich, sich diesem Ton anzupassen. Zumindest in gewissem Maße.

Entscheidend ist, bei der Zielgruppenansprache höflich und professionell zu bleiben. Jobsuchende zu duzen, empfiehlt sich nur dann, wenn das „Du“ auch zur Unternehmenskultur gehört. Werden Bewerber:innen grundlegend mit „Sie“ angesprochen, sollte das auch bei der Kommunikation in den sozialen Medien beibehalten werden. Alles andere wirkt unauthentisch.

Wer Social Media nutzt, ist es gewohnt, auf Fragen, Anmerkungen und Co. eine schnelle Antwort zu erhalten. Beim Social-Recruiting kann sich dieser Faktor zu einem Stolperstein entwickeln. Denn bleibt die direkte Responsion aus, besteht das Risiko, dass Stellensuchende rasch das Interesse verlieren.

Für viele Unternehmen ist es jedoch nicht möglich, Mitarbeitende rund um die Uhr damit zu beauftragen, auf Social-Media-Posts zu antworten. Damit die Kommunikation dennoch außerhalb der Bürozeiten sowie am Wochenende funktioniert, empfiehlt sich die Integration eines Bots. Dieser kann in Abwesenheit echter Ansprechpartner zumindest grundlegende Fragen beantworten.

Social-Recruiting: die Personalsuche der Zukunft

Bei der Suche nach engagierten Fachkräften kann das Social-Recruiting einen wertvollen Beitrag leisten – wenn Unternehmen sich ausreichend damit befassen.

Denn es reicht längst nicht mehr, eine klassische Stellenanzeige in den sozialen Medien zu posten und auf ausreichend Resonanz zu hoffen. Vielmehr legt ein professioneller und gleichzeitig authentischer Social-Media-Auftritt die Grundlage, um geeignete Bewerber:innen zu erreichen.

Eric Wittig

Eric Wittig

 

Eric Wittig ist Autor und Unternehmer mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Er schreibt über digitale Geschäftsmodelle, Marketing und strategische Unternehmensentwicklung – mit einem klaren Blick für wirtschaftliche Zusammenhänge und unternehmerische Entscheidungen.

Sein Fokus liegt darauf, komplexe Themen strukturiert einzuordnen und praxisnah aufzubereiten.

>> LinkedIn-Profil von Eric Wittig

Lassen Sie uns auf LinkedIn darüber diskutieren!

  • Anzeigen:

  • Quinyx Leitfaden für Führungskräfte

  • Workforce Management Day 2026

  • Zukunft Personal Nord in Hamburg 2026

  • Whitepaper Einstellung zukunftsfähige Nachwuchskräfte

  • Quicklinks:

  • Beworbene Recruiting Veranstaltungen

    Veranstaltungen

    Zurzeit sind keine Veranstaltungen vorhanden.
  • Entdecken Sie weitere spannende Artikel

    PERSOBLOGGER Newsletter Newsletter
    ×

    Jetzt hier zum Newsletter anmelden und auf dem Laufenden bleiben!

    Pünktlich jeden Montag um 7:15 Uhr wertvolle HR-News:

    • ✓ Aktuelle Fachartikel und Podcast-Folgen
    • ✓ Neueste HR-Studien & Infografiken
    • ✓ Zugriff auf HR-Veranstaltungen im DACH-Raum
    • ✓ Wichtige Trends und wissenswerte News
    [borlabs-cookie id="cleverreach-newsletter-button" type="content-blocker"]


    [/borlabs-cookie]