Gehalt ist für viele Studierende weiterhin der wichtigste Faktor bei der Jobwahl. Doch der Sinn der Arbeit rückt deutlich nach vorn: In einer aktuellen Umfrage der Campus-App UniNow nennen 25% der Befragten Purpose als wichtigsten Entscheidungsfaktor. 39% entscheiden sich für Gehalt als Top-Kriterium, 16% für Flexibilität.
Sinn statt Status: Purpose wird zum Wettbewerbsfaktor
Purpose, also der wahrgenommene Beitrag der eigenen Arbeit für Kund:innen, Gesellschaft oder Umwelt, prägt die Erwartungen der Gen Z zunehmend. Für Arbeitgebende bedeutet das: Wer Nachwuchskräfte gewinnen will, muss den Sinn der eigenen Arbeit nachvollziehbar machen – und zwar jenseits von Kampagnen.
Purpose lässt sich nicht herbeikommunizieren, er muss im Alltag sichtbar sein. Studierende wollen verstehen, wofür ein Unternehmen steht und wie sich das in Kultur, Führung und konkreten Projekten zeigt. Wer das glaubwürdig vermittelt, hat im Recruiting einen klaren Vorteil.
Gehalt bleibt wichtig – Flexibilität folgt
Die Umfrage zeigt zugleich: Klassische Karriereargumente rangieren deutlich dahinter. Aufstiegschancen nennen 11% als wichtigsten Faktor, Sicherheit 9%. Damit liegt der Fokus vieler Studierender weniger auf Status oder Planbarkeit, sondern stärker auf persönlicher Sinnhaftigkeit und Identifikation.
Ausblick 2026: Arbeitgebermarken werden an Glaubwürdigkeit gemessen
Für das Recruiting 2026 wird damit entscheidend, ob Unternehmen ihren Purpose konsistent und überprüfbar zeigen in Sprache, Verhalten und Strukturen. Wer Haltung und Alltag zusammenbringt, stärkt Identifikation, Motivation und Bindung und hebt sich in einem umkämpften Markt der Arbeitgeber:innen klar ab.
Quelle: Pressemitteilung von UniNow
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