Arbeitsmarkt Paradox und Recruiting Paradoxon

Der paradoxe Arbeitsmarkt und warum wir Talente übersehen

Der Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt wirkt paradox. Zwar ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen seit 2022 rückläufig – besonders in Wissensberufen und Bürojobs. Doch gleichzeitig herrscht in Präsenzberufen wie dem Handwerk, oder der Pflege weiterhin akuter Fachkräftemangel. Projekte und Vorhaben bleiben in der Folge liegen, die Betriebe stagnieren. Ute Neher kann in diesem Advertorial der paradoxen Entwicklung jedoch auch etwas Positives abgewinnen. Sie ist Principal Talent bei Indeed und beschäftigt sich täglich mit Recruiting-Strategien.

Das Matchingproblem am deutschen Arbeitsmarkt

Der deutsche Arbeitsmarkt wirkt wie ein Paradox. Während in Wissens- und Büroberufen die Ausschreibungen zurückgehen, fehlen in Pflege, Handwerk und vielen Präsenzjobs weiterhin Menschen. Projekte verzögern sich, Teams sind überlastet und Unternehmen kämpfen mit steigenden Vakanzen.

Doch das eigentliche Problem ist oft nicht der Mangel an Menschen.
Es ist der Mangel an passendem Matching.

Viele Talente sind da, aber sie werden nicht gesehen, weil wir noch immer stärker auf formale Kriterien schauen als auf das, was Menschen tatsächlich können. Wer nur nach Abschlüssen und klassischen Berufsbildern sucht, übersieht die Fähigkeiten, die für die konkrete Tätigkeit wirklich zählen.

Warum Skills heute zählen – und Abschlüsse weniger

Parallel dazu verändern sich die Erwartungen der Jobsuchenden. Menschen wollen heute nicht mehr für ihre Abschlüsse bewertet werden, sondern für das, was sie können und was sie lernen können. Eine aktuelle Umfrage von Indeed zeigt das sehr klar: 81% halten Fähigkeiten und praktische Erfahrungen inzwischen für wichtiger als formale Bildungswege.

Gleichzeitig empfinden fast drei Viertel den klassischen Bewerbungsprozess als zu kompliziert oder zu lang. Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Menschen wollen für ihr Potenzial gesehen werden, nicht für ihre Papierform. Und viele stellen sich zu Recht die Frage: Wenn der Bewerbungsprozess schon so umständlich ist, wie wird es dann erst im Unternehmen sein?

Entscheidend ist heute das beruflich relevante Können: Wissen und Fertigkeiten, die eine Person direkt einbringen oder entwickeln kann. Das Problem: Unsere Recruiting Systeme und Gewohnheiten sind darauf noch nicht ausgerichtet. Wir denken noch in Jobs, statt in Tätigkeiten. Und dadurch verpassen wir Talente, die bereits genau die Skills mitbringen, die Teams entlasten könnten.

Recruiting ist längst ein entscheidender Teil der Arbeitgebermarke geworden. Ein fairer, schneller und kompetenzorientierter Prozess ist heute nicht nur angenehmer für die Bewerberinnen und Bewerber. Er ist auch ein echter Erfolgsfaktor im Wettbewerb um Talente.

Wie Technologie hilft, Skills sichtbar zu machen

Damit Skills im Mittelpunkt stehen können, braucht es Technologie, die Matching nicht enger macht, sondern breiter denkt. Technologie, die Talente sichtbar macht, deren Potenzial in klassischen Filtern untergeht.

Die Premium Stellenanzeige Plus von Indeed ist auch dafür entwickelt worden. Sie ist ein Recruiting Werkzeug, das drei zentrale Herausforderungen löst:

  1. Sichtbarkeit: Die Stellenanzeige wird prominenter ausgespielt und sticht deutlicher heraus.
  2. Relevanz: Das Dringend gesucht Signal erhöht die Bereitschaft, sich direkt zu bewerben.
  3. Matching Intelligence: Unternehmen erhalten unmittelbar nach Veröffentlichung konkrete Vorschläge aus der Lebenslaufdatenbank (Indeed Resume) – basierend auf relevanten Skills oder potenziellen Skills, nicht auf formalen Titeln.

Das Ergebnis sind mehr passende Talente, schnellere Rückläufe und qualitativ bessere Entscheidungen.

Der eigentliche Wert liegt dabei nicht im Tool, sondern in dem, was es sichtbar macht: Menschen, deren Fähigkeiten perfekt passen, aber die von klassischen Systemen oft übersehen werden.

Was Unternehmen, die vorausgehen, anders machen

Immer mehr Arbeitgeber lösen sich von klassischen Anforderungen und richten ihren Blick bewusst auf Skills und Potenziale. Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich und wirksam, dieser Ansatz heute schon funktioniert.

Evonik besetzt Rollen in Innovationsprojekten gezielt nach Fähigkeiten und Potenzial, unabhängig von bisherigen Fachgrenzen. Skills wie Systemdenken oder kollaboratives Arbeiten sind dort wichtiger als der ursprüngliche Jobtitel.

Die Deutsche Bahn gewinnt erfolgreich Quereinsteigende für Engpassrollen, weil Verantwortungsbewusstsein, Lernfähigkeit und Kommunikation im Mittelpunkt stehen. Menschen aus Gastronomie, Pflege oder Verwaltung starten dort in verantwortungsvollen Funktionen neu.

Die Agentur für Haushaltshilfe setzt konsequent auf Skills: eigenverantwortliches Handeln, kommunikative Stärke, sorgfältiges Arbeiten und der Wunsch, Menschen zu unterstützen. Quereinsteigende sind ausdrücklich willkommen.

Diese Beispiele zeigen: Wer Skills in den Mittelpunkt stellt, erschließt neue Talentpools und besetzt Rollen schneller, menschlicher und nachhaltiger.

Diese Unternehmen fragen nicht: „Wie sieht der Lebenslauf aus?“
Sondern: „Welche Skills braucht diese Aufgabe wirklich“
Und: „Welche Menschen bringen dieses Können schon mit oder können es entwickeln“

Genau hier entsteht das Potenzial für inklusiveres, schnelleres und erfolgreicheres Recruiting.

Der Weg nach vorn: Qualität statt Formalität

Berufsbilder verändern sich, Tätigkeiten wandeln sich und Wissen verliert schneller an Relevanz als je zuvor. Diese Dynamik verlangt nach einer neuen Art der Personalgewinnung, die nicht auf Vergangenheitsdaten schaut, sondern auf tatsächliche Kompetenzen und echtes Potenzial.

Skills first bedeutet: Menschen für das einzustellen, was sie können oder lernen können. Nicht für das, was einmal auf einem Zeugnis stand.

Unternehmen, die diesen Schritt jetzt gehen, gewinnen.
Nicht durch lautere Stellenausschreibungen.
Sondern durch intelligentere.

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Über die Indeed Premium Stellenanzeige Plus

Die Premium-Stellenanzeige Plus maximiert die Sichtbarkeit von Stellenanzeigen durch prominente Platzierungen und Branding-Elemente, um noch mehr qualifizierte Kandidat:innen zu erreichen. Dazu trägt sie zur Verkürzung der Time-to-hire bei, indem sie Matching-Tools und das Label „Dringend gesucht“ beinhaltet, um Talente zur schnellen Bewerbung zu motivieren.

Arbeitgebende können 2,7 x mehr Kandidat*innen erhalten als bei kostenfreien Anzeigen auf Indeed.

Klartext HR Podcast Folge zu Skill-based hiring

Eine dazu passende Podcast Folge Klartext HR anhören: Skill-based hiring mit Bernd Schmitz.

Ute Neher

Ute Neher, Indeed

Ute Neher ist eine anerkannte Expertin im HR und aktuell Principal Talent Intelligence bei Indeed. Mit einem starken Fokus auf Innovation und Beratung verbindet sie globale und lokale Programme von Indeed. Ihre frühere Rolle als Head of Global Idea Center Program und ihre Erfahrungen bei der Telekom AG, in verschiedenen Fach & Führungsrollen zuletzt als Head of Global Talent Acquisition, unterstreichen ihre Expertise im HR-Bereich.

Zudem engagiert sie sich als Beirätin im Queb Bundesverband für Employer Branding, Recruiting und Personalmarketing.

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