Eine aktuelle Umfrage von Kognitiv zeigt, dass 71% der deutschen Personalverantwortlichen sich eine bessere Integration von KI durch Beratungsunternehmen wünschen. Mehr als die Hälfte (56%) der Meinung ist, dass Beratungsunternehmen bei der Einführung oder Anpassung von KI-Technologien zu zögerlich vorgehen.
Bericht „The New Age of Consulting“
Die im Rahmen des aktuellen Berichts „The New Age of Consulting” von Kognitiv veröffentlichte Studie, die unter 500 HR-Entscheidungsträgern in Großbritannien und Deutschland durchgeführt wurde, zeigt eine wachsende Frustration über traditionellen Beratungsmodellen und eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen der HR-Führungskräfte an Beratungsunternehmen und dem, was tatsächlich erreicht wird.
In Deutschland sind 60% der Personalverantwortlichen der Meinung, dass KI einen Großteil der Arbeit von Beratenden ersetzen kann. 65% geben an, dass KI bereits dazu beigetragen hat, die Ausgaben für Beratungsleistungen zu senken. Personalverantwortliche räumen nicht nur ein, dass sie den Einsatz von KI begrüßen, sie reduzieren bereits aktiv ihre Ausgaben zugunsten von KI-Lösungen.
Auf die Frage nach der Zukunft der Branche erwarten Personalverantwortliche mehr KI, mehr Transparenz und weniger traditionelle Beratende. Fast die Hälfte (43%) glaubt, dass die Zukunft des Beratungsmodells eine Kombination aus KI und menschlichem Fachwissen sein wird, was darauf hindeutet, dass KI die Erwartungen neu definiert, ohne menschliches Fachwissen vollständig zu ersetzen. 34% glauben, dass die Branche stärker KI-getrieben sein wird und es weniger Beratende geben wird.
Der Fokus liegt darauf, die Probleme unserer Kunden zu lösen. Das bedeutet, dass wir unser gesamtes fundiertes Wissen und unsere Datensätze nutzen, um KI-Modelle und -Lösungen zu entwickeln, die unseren Support intelligenter und schneller machen. Das erfordert Menschen, die dabei Verantwortung übernehmen, den Prozess anleiten und die Übersicht behalten. Unternehmen, die das nicht umsetzen, schöpfen das Potenzial von KI nicht aus und belasten Sie mit den Kosten ihrer eigenen ineffizienten Payroll.
Die Kosten der “Complexity Tax”
Die Untersuchung zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen und den Leistungen traditioneller Beratungsunternehmen gibt. Fast alle befragten Personalverantwortlichen in Deutschland (88%) arbeiten nach wie vor in irgendeiner Form mit Beratungsunternehmen zusammen, doch nur 32% halten diese für unverzichtbar für ihre Arbeit. Während 39% der Befragten anerkennen, dass Beratungsunternehmen bei bestimmten Herausforderungen hilfreich sein können, bezeichnen 29% ihre Erfahrungen als enttäuschend.
HR-Führungskräfte wurden auch nach den größten Schwachstellen von Beratungsunternehmen gefragt. Die häufigsten Antworten waren:
- Unzureichendes Verständnis der geschäftlichen Anforderungen (42%)
- Begrenzte Flexibilität der Dienstleistungen (41%)
- Ineffizienz: Zeitaufwand für Dinge, die keinen Mehrwert schaffen (34%)
- Mangelnde Kostentransparenz (28%)
Diese Frustrationen führen zu dem, was Kognitiv als „Complexity Tax“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um die versteckten Kosten, die entstehen, wenn die Zusammenarbeit durch langsame Genehmigungsprozesse, veraltete Systeme und übermäßige Bürokratie erschwert werden. Diese „Steuer“ kostet Unternehmen Zeit, Budget und Kreativität. Sie zeigt, dass das traditionelle Beratungsmodell für viele HR-Führungskräfte nicht mehr zeitgemäß ist und warum KI als Alternative immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Quelle: Pressemitteilung von Kognitiv
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Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und Top HR-Influencer betreibe ich diese Website und das gleichnamige 




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