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55% der Unternehmen bleiben bei ihrer bisherigen Rekrutierungspolitik

Arbeitsschritte und Bereiche, die aktuell zu den täglichen Aufgaben von Auszubildenden und Nachwuchskräften gehören, könnten bald gänzlich von technischen Anwendungen übernommen werden. Das ist eine These aus der neuesten Studie von Cegid, einem führenden europäischen Anbieter cloudbasierter Business-Management-Lösungen für Fachleute in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen (Treasury, Steuern, ERP), Personalwesen (Talentmanagement, Gehaltsabrechnung), Einzelhandel, aber auch für kleine und mittlere Unternehmen. Cegid untersucht, wie sich der Bedarf an Nachwuchskräften in Deutschland durch technologische Entwicklungen verändert.

13% glauben, dass sie mehr Auszubildende brauchen werden

Unternehmen sind sich im Klaren darüber, dass technologische Fortschritte massiven Einfluss auf das Personalwesen haben. Bisher wenig beachtet ist jedoch, welche Rolle Künstliche Intelligenz (KI) für die Nachwuchsförderung spielt. Entsprechende Technologien könnten Arbeitsschritte und Bereiche, die aktuell zu den Aufgaben Auszubildender gehört, automatisieren. Dass dieser Gedanke aktuell aber noch keine unmittelbare Gefahr in deutschen Unternehmen ist, belegt eine Cegid-Studie.

55% der Organisationen halten trotz KI an ihrer bestehenden Rekrutierungspolitik fest. Positiv zu bewerten ist auch, dass 45% davon ausgehen, dass sich der Bedarf an Nachwuchskräften in ihrem Unternehmen nicht verändern wird. Ein Drittel der Unternehmen plant gar verstärkt in die Rekrutierung von Quereinsteigern und junger Talente zu investieren, um Innovationen zu fördern und ein dynamisches Arbeitsumfeld zu schaffen (32%). Und: 13% sind davon überzeugt, dass sie mehr Auszubildende und junge Fachkräfte brauchen werden.

Großteil der Unternehmen in Punkto Ausbildung engagiert

In der Folge bleiben auch die Investitionen in die Ausbildung und Entwicklung von Nachwuchskräften entsprechend hoch, wobei 51% der Unternehmen hier stark engagiert sind. Vorrangig auf technologische Investitionen konzentrieren möchten sich 8% der Unternehmen. Insgesamt planen 19% der deutschen Unternehmen, ihre Budgets für Künstliche Intelligenz (KI) zu erhöhen, auch wenn das Einschnitte in anderen Bereichen bedeutet. In diesem Zusammenhang haben die Unternehmen auch den erwarteten Anstieg der Preise für KI-Anwendungen im Blick.

Während Technologien immer stärker in den Arbeitsalltag integriert werden, bestätigt die Studie die wichtige Rolle menschlicher Fähigkeiten für den Unternehmenserfolg. Die Rekrutierung junger Nachwuchskräfte hat daher für viele Unternehmen hohe Priorität. Diese Zielgruppe sucht nach dynamischen und flexiblen Arbeitsumgebungen, die mit ihren individuellen Karrierezielen und Lebensstilen harmonieren.

Die Studie von Cegid zeigt das Vertrauen deutscher Unternehmen in die Bedeutung menschlicher Arbeitskraft, auch im Zeitalter digitaler Automatisierung. Bei aller Begeisterung müssen Unternehmen jedoch flexibel bleiben: Denn 42% der befragten Unternehmen gehen schon heute davon aus, dass der Bedarf an Nachwuchs langfristig sinken sinken könnte.

Über die Studie

Im Auftrag von Cegid befragte das Marktforschungsunternehmen Appinio in einer repräsentativen Studie im Dezember 2023 deutschlandweit 100 Führungskräfte und 400 Arbeitnehmende aller Geschlechter im Alter von 18 bis 64 Jahren.

Quelle: Pressemitteilung Cegid

Stefan Scheller

Autor und Speaker Persoblogger Stefan SchellerMein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und Top HR-Influencer (Personalmagazin 05/22) betreibe ich diese Website und das gleichnamige HR Praxisportal. Vielen Dank für das Lesen meiner Beiträge und Hören meines Podcasts Klartext HR!

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