HR-Startup Marktkost

Marktkost – Gesundes Catering als Mitarbeiter-Mittagessen

Gesundes Mittagessen ist eine wesentliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Gesundheit – auch und gerade im Job. Das Startup MARKTKOST möchte mit seinem Lunch-as-a-Service Angebot für Arbeitgeber einen Beitrag dazu leisten.

Was bietet MARKTKOST?

Hallo Laura-Maria, magst Du Dich und Euer Startup Marktkost bitte kurz vorstellen?

Ich bin Laura-Maria Horn, Gründerin und CEO des Lunch-as-a-Service-Unternehmens MARKTKOST und studierte Betriebswirtin mit viel Erfahrung im Catering sowie der Gemeinschaftsverpflegung. Dadurch konnte ich bei der Gründung des Unternehmens auf vorhandene Expertise zurückgreifen und schuf eine innovative Lösung für Unternehmen ohne Kantine.

Denn nicht nur haben sich die Essensgewohnheiten und -ansprüche von Mitarbeitenden geändert. Auch ist für Unternehmen das Thema Employer Branding wichtiger denn je. Mit MARKTKOST schlage ich somit zwei Fliegen mit einer Klatsche: Die Mitarbeitenden können, basierend auf KI-gesteuerten Empfehlungen, individuell via Online-Plattform ihre Lieblingsgerichte auswählen.

Und wir liefern effizient nur einmal pro Woche direkt in die Firma. Durch automatisierte Prozesse profitieren Unternehmenskund:innen ohne Organisationsaufwand oder Investitionskosten von Steuervorteilen und können sich als attraktive Arbeitgeber positionieren.

Mittagessen als Leistung des Arbeitgebers

Das Anbieten eines Mittagessens gehört zum Standard-Repertoire von Arbeitgebern. Was ändert sich durch Euch bzw. was macht Ihr anders?

Ernährung spielt beim Employer Branding eine wichtige Rolle und wer sich als Arbeitgeber darum kümmert, kann viele Pluspunkte sammeln: Laut einer Kienbaum-Studie ist ein geregeltes Mittagessen ein Benefit, der alle Arbeitnehmenden anspricht, die Mitarbeiterbindung fördert und zu einem positiven Arbeitsklima führt.

Natürlich gibt es viele Arbeitgeber, die auf eine Kantine setzen oder für ihre Mitarbeitenden Vergünstigungen bei Imbissen oder Restaurants in der Nähe anbieten. Und genau das gehört auch zum von dir genannten Standard-Repertoire. Es trifft aber nicht mehr den Nerv der Zeit.

Denn was wir im Vergleich dazu anders machen, ist, dass wir Technologie, Convenience, frische, gesunde und eine Vielfalt an Mahlzeiten, Individualisierbarkeit sowie Nachhaltigkeit in nur einem Konzept vereinen. Alle Arbeitnehmenden kann wöchentlich online aus verschiedenen Gerichten ihre Favoriten auswählen, während wir uns um die Produktion und Zustellung direkt vor die Unternehmenstür kümmern.

Die lästige Frage nach dem „Was esse ich heute?“ ist somit passè und ich muss mir auch keine Gedanken mehr um die Kalorienanzahl und Inhaltsstoffe machen, weil die Gerichte von uns auf Bürojobs abgestimmt sind und wir frisch und saisonal produzieren sowie auf individuelle Unverträglichkeiten und Ähnliches achten.

Weil wir zudem keinen Verpackungsmüll produzieren, zeigen wir mit unserem nachhaltigen Gesamtkonzept einen Weg gegen Lebensmittelverschwendung. Noch dazu profitieren Arbeitgeber durch uns von Steuervorteilen.

Essenszuschuss und Gehaltsumwandlung

Wie genau funktioniert die Gehaltsumwandlung in Richtung Essenszuschuss? Was ist dabei für Arbeitgeber zu beachten?

Es gibt für alle Arbeitgeber die Möglichkeit, einen Essenszuschuss in Höhe von aktuell 6,67 Euro pro Mahlzeit an die Mitarbeitenden weiterzugeben. Wenn dem Mitarbeitenden noch ein Eigenanteil von mindestens 3,57 Euro pro Mahlzeit verbleiben, kann das Unternehmen diese Ausgaben komplett steuerfrei über den Sachbezug Essenszuschuss geltend machen.

Was viele nicht wissen oder gerne verwechseln: Mit dem allgemeinen Sachbezug, der bei 50 Euro im Monat pro Mitarbeitenden begrenzt ist, konkurriert der Essenszuschuss nicht. Das heißt er ist zusätzlich anwendbar, auch wenn bereits der normale Sachbezug komplett ausgeschöpft ist. Die Ausgaben für das Essen lassen sich also ganz einfach zusätzlich zum Gehalt zahlen, ohne dass dafür für beim Arbeitgeber weitere Steuerausgaben anfallen. Dadurch sind sie in vielen Fällen attraktiver als eine einfache Gehaltserhöhung im gleichen Umfang.

Bedeutung von guter Ernährung

Welche Auswirkung hat die Ernährung von Mitarbeitenden auf deren Produktivität?

Eine ausgewogene Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung für produktives und konzentriertes Arbeiten. Denn wer viel sitzt und am Rechner arbeitet, braucht kalorienreduziertere Kost, um körperlich und geistig fit zu bleiben, als Arbeitende am Band.

Laut Nealpatel sind Mitarbeitende mit schlechten Ernährungsgewohnheiten um 66 % weniger produktiv. Eine schwer verdauliche Mahlzeit macht müde, da der Körper hauptsächlich mit der Verdauung beschäftigt ist. Bei leerem Magen und fehlenden Kohlenhydraten leidet die Konzentrationsfähigkeit und es mangelt an der nötigen Energie.

Aus diesem Grund sollten gerade beim Lunch komplexe Kohlenhydrate (z.B. Vollkornprodukte, Haferflocken, Obst), Omega-3-Fettsäuren (z.B. Seefisch, Rapsöl) vorhanden sein und natürlich sollten alle ausreichend Wasser trinken (mindestens 1,5 Liter). Eine ausreichende Proteinzufuhr verbessert außerdem nachweislich die Aufmerksamkeit.

Bedeutet gesund bei Euch ausschließlich vegatarisch oder vegan?

Haha, eine schöne Frage. Vegetarische und vegane Gerichte sind für uns in erster Linie wichtig, um allen Mitarbeitenden eine passende Auswahl zu ermöglichen. Für die Gesundheit halte ich es aber vor allem für wichtig, dass die Zutaten ausgewogen zusammengestellt sind und wir auf jegliche Zusatzstoffe verzichten, die dafür sorgen, dass die Gerichte länger haltbar bleiben oder dergleichen.

Gesunde Ernährung ist dann gewährleistet, wenn die Auswahl eine ausgewogene Kost ermöglicht –  diese bietet MARKTKOST mit den wöchentlich wechselnden sechs Gerichten an. Wir orientieren uns an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Rahmen für eine ausgewogene Ernährung im Büroalltag.

Auswirkungen des Booms mobiler Arbeit

Wie hat sich die infolge der Corona-Krise boomende mobile Arbeit via Homeoffice auf die Kantinen in Deutschland ausgewirkt?

Durch die Corona-Pandemie hatten es die Kantinen in Deutschland sehr schwer. Die Lockerungen vom Lockdown führte nicht zum gewünschten und dringend benötigten Geldregen. Eine exklusive Umfrage von gv-praxis und foodservice in Kooperation mit Transgourmet zeigt, dass 91 % der Kantinenchefs im Dezember 2021 ihr altes Umsatzniveau aus der Zeit vor Corona nicht erreichten und viele zweifeln daran, dass die Umsätze jemals vor Corona Niveau erreichen.

Im Zuge neuer Arbeitsmodelle und die damit weniger stark besetzten Büros, lohnt es sich für Kantinen in kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht mehr wirklich. Durch Inflation, Preissteigerung und Co. mussten Gastronomen nach Corona ihre Kosten erneut anziehen. Lunchen wird damit für viele Mitarbeitende immer teurer. Ein neues Konzept muss also her, das unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Mitarbeitenden frisches, wohltuendes Essen beinhaltet, eine vielfältige Auswahl an Gerichten beachtet, flexibel gestaltbar und für diese so bequem wie möglich ist.

Wie sichert Ihr die pünktliche Lieferung des Mittagessens ins Unternehmen? Gerade in der Logistik gibt es ja gerade große Schwierigkeiten.

Dank unseres nachhaltigen Gesamtkonzepts und der fairen Bezahlung haben wir ein zufriedenes Fahrerteam. Wir können unsere Lunch-Touren mit unserem eigens entwickelten Routensystem und mit dem Vorbestellsystem im Voraus planen. Probleme bei der on-demand Lieferung haben wir somit nicht. Die Lieferungen kommen zuverlässig und pünktlich bei unserem Unternehmenskund:innen an. Das gesamte Geschäftsmodell von MARKTKOST ist darauf hin optimiert und das Thema Ressourceneffizenz ist immer im Blick.

Wie sich MARKTKOST weiterentwickelt

Welche Weiterentwicklungen habt Ihr für Marktkost geplant?

Wir haben aktuell einen stabilen Kundenstamm in Berlin und Brandenburg, den wir wöchentlich mit unserem Lunch-as-a-Service beliefern. Natürlich möchten wir unser Produkt weiterentwickeln.

Unseren Kundenstamm außerhalb der bestehenden Regionen zu erweitern und dafür regionale Partner zu gewinnen, wird für uns das große Thema im neuen Jahr sein. Wir freuen uns sehr darauf, sodass wir bald auch Unternehmen und ihre Mitarbeitenden mit Standorten außerhalb von Berlin und Brandenburg mit gesundem Mittagessen glücklich machen dürfen!

Zudem wollen wir uns Speisenangebot erweitern. Kleiner Spoiler: Bald wird es auch leckere und natürlich gesunde Desserts geben. Auch bei den Portionsgrößen möchten wir mehr Vielfalt anbieten.

Vielen Dank für Deine Antworten, Laura-Maria. Für Euer Startup MARKTKOST drücke ich Euch alle Daumen!

Über die Interviewte

Laura-Marie Horn, CEO Startup Marktkost

 

Laura-Maria Horn ist Gründerin und CEO des Unternehmens MARKTKOST. Mit ihrem Abschluss in BWL und ihrer Erfahrung in der Gastronomiebranche erkannte sie das Potenzial des Lunch-as-a-Service Konzepts und gründete 20XX, das Potsdamer Start-up mit dem Ziel, das Thema gesunde Mittagessen und Verpflegung an jeden Arbeitsplatz zu bringen.

Außerdem soll MARKTKOST einen wesentlichen Beitrag zur Attraktivität der Arbeitsplätze schaffen.

>> Zum LinkedIn-Profil von Laura-Maria Horn

 

 

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Stefan Scheller

Autor und Speaker Persoblogger Stefan Scheller

Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und Top HR-Influencer (Personalmagazin 05/22) betreibe ich diese Website und das gleichnamige HR Praxisportal. Vielen Dank für das Lesen meiner Beiträge und Hören meines Podcasts Klartext HR!

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