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Fast jeder Zweite mit Bürojob kann sich vorstellen, regelmäßig in Coworking Space zu arbeiten

Auch mit dem Ende der Homeoffice-Pflicht zieht es viele Menschen nicht wieder zurück in die Büros: Nur 54,6% der Deutschen mit Schreibtischjob arbeiten derzeit ausschließlich oder überwiegend am Firmensitz, wie eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag von Engel & Völkers Work Edition zeigt. Büroarbeit hat sich durch die Corona-Pandemie signifikant gewandelt. Von den Befragten, die früher überwiegend oder ausschließlich im Büro gearbeitet haben, tun dies aktuell laut Umfrage nur noch etwa zwei Drittel.

Trend zum mobilen Arbeiten vor allem in Bayern

Gemäß Umfrage arbeitet jeder Fünfte mobil und im Büro gleichermaßen, etwas mehr (21,7%) sind überwiegend oder sogar ausschließlich mobil tätig. Von den 30- bis 49-Jährigen gibt dies mehr als jeder Vierte an. Besonders groß ist das Trend zu mobilem Arbeiten in Bayern, wo fast jeder dritte Befragte mit Bürojob überwiegend an flexiblen Orten tätig ist. Am wenigsten hat sich mobiles Arbeiten derzeit in Sachsen und Thüringen durchgesetzt; hier gibt nur einer von zehn Befragten an, überwiegend oder ausschließlich mobil zu arbeiten. Dort ist auch der Trend zur klassischen Arbeit im Büro mit knapp 70% am größten.

Coworking-Trend kommt in der Breite der Bevölkerung an

Interessant ist, dass das Coworking Space als Ort für mobiles Arbeiten für fast jeden Zweiten mit einem Bürojob attraktiv ist. 47,1% der Umfrageteilnehmer können sich vorstellen, regelmäßig dort ihrem Job nachzugehen. Die Bereitschaft, im Coworking Space zu arbeiten, zieht sich durch alle Berufsgruppen – egal ob Freiberuflerin, Angestellte oder Beamter. Von den befragten Angestellten mit Bürojob ist es für 47,3% vorstellbar, regelmäßig im Coworking Space zu arbeiten – bei den Beamten sind es immerhin noch 37,6%.

Vor allem die jüngeren Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahren sind Coworking-affin (66,5%); danach nimmt die Bereitschaft mit zunehmendem Alter ab. In Haushalten mit Kindern ist die Affinität zum Arbeiten im Coworking Space mit 55,6% höher als in Haushalten, in denen keine Kinder leben (40,5%).

Die Umfrage zeigt, dass diejenigen, die bereits vor der Pandemie mobil tätig waren, auch eine höhere Affinität zur regelmäßigen Nutzung eines Coworking Spaces haben. Es ist eben auch eine Frage der Persönlichkeit, ob man sich auf neue Arbeitsumgebungen einlassen möchte oder nicht.

Über die Umfrage

Die repräsentative Umfrage “Corona und Arbeiten” wurde mit dem GfK eBUS® im Zeitraum vom 24.03.2022 bis 04.04.2022 durchgeführt. Die Grundgesamtheit der Befragten umfasste 1.280 berufstätige Menschen in Deutschland zwischen 18 und 70 Jahren.

Quelle: Engel & Völkers Venture Mangement AG

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Stefan Scheller

Autor und Speaker Persoblogger Stefan Scheller

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