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Nebenjob vs. Uni – Wie, wann und wo Studierende am liebsten arbeiten möchten

Jobben neben dem Studium  – für die meisten Studierenden ist es ganz normal, abseits des Hörsaals einer Nebenbeschäftigung nachzugehen. Dabei sind die Motivationsgründe für Studentenjobs recht unterschiedlich. Den einen geht es vielleicht lediglich darum, sich den Alltag mit einem kleinen Zusatzeinkommen zu versüßen. Für andere wiederum ist die Arbeit neben dem Studium existenzsichernd und muss alle anfallenden Lebenshaltungskosten wie beispielsweise Miete, Heizung, Telefon und Lebensmittel abdecken.

Was nicht passt, wird passend gemacht!

In ihrer jüngsten Umfrage hat Zenjob, die Online-Plattform für Neben- und Studentenjobs in Deutschland, StudentInnen auf den Zahn gefühlt, um mehr über die Wahl ihrer Nebenjobs, den Vorlieben sowie der Vereinbarkeit von Studium und Arbeit zu erfahren.

Als angehende/r MedizinerIin Kisten schleppen oder doch lieber in einem Corona-Impfzentrum aushelfen? Der Mehrzahl der Studierenden ist es wichtig (57%) – davon 18% sogar ganz besonders – dass ihr Nebenjob zu ihrem Studium passt.

Quelle: Zenjob

Klarer Favorit der beliebtesten Nebenjobtätigkeiten ist dabei mit 33% die Arbeit am Schreibtisch, gefolgt von körperlicher Arbeit wie Kisten im Lager verpacken oder Waren verräumen mit knapp 20%. Schlusslicht bilden mit lediglich 9% die Nebenjobs in Gastronomie und Service. Interessant hierbei ist vor allem, dass sich die Job-Vorliebe in zwei Gruppen aufteilt und sich gerade mit steigendem Alter verändert.

Die eine Gruppe, zu der insgesamt eher jüngere Studierende zählen, bevorzugt es, in Ruhe und ohne große Verantwortung ihr Geld zu verdienen. Die älteren unter den befragten Studierenden wählen stattdessen eher einen Office- oder Schreibtisch-Job, möglicherweise mit dem Ziel einer Tätigkeit nachzugehen, die berufsvorbereitend und für ihren Lebenslauf relevanter ist.

Welche Tätigkeit möchtest du am liebsten als Nebenjob machen?

Quelle: Zenjob

Allen befragten Gruppen gleich wichtig ist jedoch eine angemessene Vergütung.  37% der Teilnehmenden rankten eine gute Bezahlung als die Nummer 1 Priorität bei der Jobwahl, dicht gefolgt vom Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitmodellen (29%). Der Spaßfaktor am Arbeitsplatz hingegen ist scheinbar kein Muss und kann wohl eher als positiver Nebeneffekt eingestuft werden. So gaben 33,5% an, dass Spaß ein eher unwichtiges Kriterium bei der Jobwahl und -ausübung ist.

Nachteulen vs. Early Birds

Doch auch das Wann spielt bei Nebenjobs im Studium eine große Rolle. Hier ist neben dem Lehrplan wohl auch entscheidend, zu welcher Tages- und Wochenzeit  es sich am Besten lernen lässt. Mit satten 53% bevorzugen die meisten Befragten tagsüber zu arbeiten, während es 33% scheinbar völlig egal ist und es nur 14% vorziehen, ab 21 Uhr nachts ihrer Nebentätigkeit nachzugehen.

Dabei versuchen die meisten (55%) unter der Woche neben den Uni-Veranstaltungen zu arbeiten, um sich somit am Wochenende ihrer Freizeit widmen zu können, während sich die verbleibenden 45% lieber in der Woche auf die Uni konzentrieren und dafür am Wochenende jobben. Gerade die jüngeren Studierenden, scheinen die Arbeit am Wochenende zu bevorzugen. So gaben 58% der unter 20-Jährigen Befragten an, lieber Samstag und Sonntag arbeiten zu wollen.

Arbeitest du lieber nachts (ab 21 Uhr) oder tagsüber?

Quelle: Zenjob

 

Ich arbeite lieber…

 

Quelle: Zenjob

Auf die Flexibilität kommt es an!

Auf die Frage, wie einfach es generell für sie ist, den Nebenjob in ihren Uni-Alltag zu integrieren, gaben 60% der befragten StudentInnen an, dass ihnen die tägliche  Organisation von Studium und Arbeit eher leicht als schwer falle. Ganze 29% davon fanden es sogar sehr leicht beides unter einen Hut zu bringen.

Auf den ersten Blick ähnlich, jedoch mit einem etwas anderen Resultat, war die Frage, wie einfach es ist neben Uni-Verpflichtungen (Vorlesungen, Seminare, Hausarbeiten, etc.) zu arbeiten. Hier gab es keine klare Tendenz und die Antworten bewegten sich eher im Mittelfeld, wobei 45% angaben, es falle ihnen eher leicht, ihre Arbeit in die Unizeit einzuflechten.

Der Grund für dieses Ergebnis könnte zum Beispiel sein, dass die Alltagsrealität zahlreichen Schwankungen unterliegt, wie beispielsweise entspannten Semesterferien im Vergleich zu heißen Prüfungsphasen, oder schlichtweg wechselnden Vorlesungsplänen. In diesen Zeiten kann es durchaus mal einfacher und dann mal wieder herausfordernder sein, Studium und Arbeit gleichermaßen gerecht zu werden.

 

Quelle: Zenjob

Die Methodik

Befragt wurden insgesamt 405 Studierende im Zeitraum vom 01. bis 14. November 2021, davon etwa ein Drittel direkt an Zenjob Ständen in verschiedenen deutschen Universitäten und zwei Drittel per Email-Umfrage an auf der Zenjob Webseite registrierte studierende Talents.

Quelle: Zenjob

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Stefan Scheller

Abbinder: Persoblogger Stefan Scheller

Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger und HR-Szene Influencer betreibe ich diesen Blog und das gleichnamige HR Praxis-Portal. Vielen Dank für das Lesen meiner Beiträge und Hören meines Podcasts!

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