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Bezahlte Stellenanzeigen - ein Auslaufmodell!

Bezahlte Stellenanzeigen? Definitiv ein Auslaufmodell!

Bezahlte Stellenanzeigen sind noch der Standard im Recruiting. Klassischerweise wird diese Vorgehensweise als Post-and-Pray bezeichnet. Warum aber hat sich bei diesem wichtigen Prozessschritt in der Personalgewinnung in den letzten Jahrzehnten so wenig getan? Für Gastautor Vincent Amadeus Christa wird es Zeit, dass sich etwas radikal ändert. Und eine Idee dazu hat er auch.

Wenig Entwicklung bei Stellenanzeigen

Oftmals sind es gerade jene Dinge des Lebens, welche man noch nie in Frage gestellt hat, die das größte Potential für Verbesserungen bieten. Wer im Jahr 1921 auf der Suche nach neuen Beschäftigten war, ging zur örtlichen Zeitung und gab am Anzeigenschalter eine Annonce auf. Diese musste sofort bezahlt werden.

Auch einhundert Jahre später hat sich daran im Grunde wenig geändert. Gut, der Anzeigenschalter ist einer digitalen Aufgabe- und Paywall gewichen. Außerdem es ist nun möglich, mit bunten Kunststoffkarten zu bezahlen. Darüber hinaus können Sie heute erfahren, welche Menschen auf Ihr Stellenangebot aufmerksam werden. Geschenkt.

Im Grunde endet aber genau hier der Innovationsgrad einer Jobplattform im Jahr 2021. Bezahlte Stellenanzeigen blieben Standard. Und ich finde: Das muss sich dringend ändern!

Erster Absatz. Zweiter Absatz. Stichpunkte. Bewerbungs-Button.

Wir sind uns einig: Ein Gartenbaubetrieb ist nicht mit der Arbeit auf einer Krankenstation vergleichbar. Und eine Anwaltskanzlei ist keine Bäckerei. Klar, alle kochen nur mit Wasser. Aber hier trennt sich einfach die Spreu vom Weizen. Doch warum sehen sich all diese Stellenanzeigen auf den ersten Blick trotzdem zum Verwechseln ähnlich?

Wir starten mit einem beliebigen Unternehmenslogo, gefolgt von einer zwei- bis dreizeiligen Floskel „[…] Wir sind […] und suchen zum nächstgelegenen Zeitpunkt […]“.  

In erhöhter Schriftgröße ist nun die tatsächliche Stellenbezeichnung zu lesen. Dicht gefolgt von der größten Innovation seit Verbannung des herabwürdigenden „Fräuleins“ aus Jobausschreibungen: (m/w/x) oder auch (m/w/d). Man könnte fast sagen: “That’s one small step for man, one giant leap for mankind!“.

Warum setzen viele Unternehmen alles daran, sich unverkennbar im Markt zu positionieren, um sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, achten jedoch nicht mehr auf eine eindeutige Differenzierung, wenn es den vielleicht wesentlichsten Punkt ihres langfristigen unternehmerischen Erfolgs betrifft: Dem Recruiting neuer Kolleginnen und Kollegen?

Hier muss doch mehr möglich sein? Und das ist es auch!

Die Zukunft ist hier: Video-Stellenanzeigen und Mindset Matching

Wer online eine Packung Kaugummi kauft, mag sich noch mit einer simplen Textbeschreibung und einigen Stockfotos mit lachenden Menschen zufriedengeben. Bei komplexeren Entscheidungen bevorzugen wir es aber doch, uns bereits im Vorfeld ein persönliches Bild machen zu können.

Manche recherchieren schon vor dem Kauf eines Wasserkochers tagelang Testberichte, wälzen Kundenbewertungen und verlassen sich am Ende doch am liebsten auf unabhängige Testberichte im Videoformat. Nur auf diesem Wege können sie nämlich mit eigenen Ohren hören, wie laut 55 Dezibel tatsächlich sind. Und ob diese alle Mitmenschen im Haus morgens aus dem Schlaf reißen werden.

Ist es also nicht schier unglaublich, dass wir bei einer der komplexesten Lebensentscheidungen – nämlich der Wahl unseres Jobs – noch immer beinahe ausschließlich auf das geschriebene Wort einer austauschbaren Stellenanzeige vertrauen?

Wieso vertrauen wir bei einer so wesentlichen Entscheidung wie der #Arbeitgeberwahl noch auf den Inhalt von #Stellenanzeigen? Klick um zu Tweeten

Mehr Informationen sorgen für bessere Entscheidungen

Je mehr von einer Entscheidung abhängt, umso größer ist nämlich das menschliche Bedürfnis, über möglichst viele Informationen verfügen zu können, um diese für sich sortieren und individuell bewerten zu können. Nur dann fühlen wir uns sicher, reduzieren Stress und können gelassen unsere Wahl treffen.

Und genau hier können Charakter- und Persönlichkeitstests, sogenannte “Mindset Matchings“ unterstützen. Anstatt stundenlang zu recherchieren, zu vergleichen und vielen mühevollen Versuchen, zwischen den Zeilen von Jobausschreibungen zu lesen, können diese Tools auf Basis wissenschaftlicher Charakteranalysen in wenigen Minuten sehr genau feststellen, ob man wirklich in das Umfeld eines Jobs oder Unternehmens passt. In der gesparten Zeit kann man dann eine Kanne Tee mit dem neuen Wasserkocher zubereiten.

Bezahlte Stellenanzeigen – jetzt etwas verändern…

Es ist längst an der Zeit, die ausgetretenen (Recruiting-)Modelle hinter uns zu lassen. Denn beispielsweise steigt die Jugendarbeitslosigkeit aufgrund der Corona-Pandemie exponentiell. Einstiegsjobs, Praktika und Berufslehren sind rar gesät. Und viele junge Menschen blicken voller Angst in die eigene Zukunft – völlig unverschuldet. Es fehlt an Motivation, Inspiration und echten Chancen.

In Zukunft werden Interessenstests, ein aussagekräftiges Mindset-Matching mit Personen aus dem jeweiligen Beruf und der Firmenkultur in Kombination mit audiovisuell erlebbaren Stellenanzeigen die Vorreiterrolle einnehmen.

Ein synergetisch zusammenwirkender, intelligenter Algorithmus wird lange Bewerbungsmarathons überflüssig machen. So können unglaubliche Summen auf Unternehmensseite eingespart werden. Darüber hinaus werden sich Bewerberinnen und Bewerber schon bald nicht mehr auf eine monatelange, frustrierende und aufreibende Jobsuche einstellen müssen. Davon bin ich überzeugt.

… und zwar kostenlos!

whatchado: Kostenfreier Test!# Anzeige Doch nicht nur im Hinblick auf die Verbindung von Stellenanzeigen mit Video-Einblicken in den Job beim jeweiligen Unternehmen, sondern generell gilt: Für Stellenanzeigen zu zahlen, ist schon jetzt nicht mehr zeitgemäß.

So beinhaltet das kostenfreie Angebot von whatchado beispielsweise ein Employer Branding Unternehmensprofil und 100 Stellen auf der Jobplattform für Menschen auf der Suche nach einem Einstiegsjob.

Sogar nach Ablauf dieser Testphase bleibt es dabei: Jobs zu posten, ist bei whatchado kostenfrei – und wird es bleiben.

In Zukunft wird ausschließlich das erfolgreiche Hiring an sich zählen – nur dann sollte man für eine Lead Generation auch einen Rechnungsbetrag erheben dürfen, nicht vorher!

meint auch mein Kollege und Chef Jubin Honarfar, Co-Founder und CEO von whatchado.

Authentische Video-Jobeinblicke per Smartphone App

Sie glauben, Video-Job-Ads seien mühsam und kompliziert zu erstellen? Es geht auch anders – gerade in Zeiten der von Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19. Über die Smartphone-App von whatchado können Sie als Arbeitgeber in wenigen Minuten eigene Video-Jobeinblicke anfertigen. Und diese anschließend mit den eigenen Stellenanzeigen zu einer Video Job-Ad verknüpfen zu können.

Damit verbunden ist ein persönliches Employer Branding Unternehmensprofil, welches für sechs Monate kostenfrei zu testen ist. So einfach geht das.

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Vincent Amadeus Christa

Portrait: Vincent Amadeus Christa

Vincent Amadeus Christa, MSc, ist Digital Content & Marketing Manager bei whatchado, der Video-Karriereplattform für Berufseinsteiger*innen. 2012 gegründet, hat sich das Unternehmen rasant weiterentwickelt. Stellenanzeigen werden mit über 7.400 Videostories verknüpft, in denen Menschen aus ihrem Beruf berichten.

Das schafft Transparenz, schont Recruiting-Ressourcen und minimiert Frustration. Sowohl auf Seiten der Bewerber*innen als auch Arbeitgebern.

whatchado bringt Offenheit und Menschlichkeit in einen unpersönlichen Jobmarkt zurück, in dem Bewerber*innen schon zu lange Zeit zu Nummern in einem anonymen Karriereportal geworden sind.

>> whatchado – Jobs in voller Auflösung. 

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