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Weihnachtsgeld 2020: Wer bekommt wie viel Bonus? Umfrage

Umfrage zur Zahlung von Weihnachtsgeld

Doch wie viele erhalten das Weihnachtsgeld auch dieses Jahr? Und wie hoch würde dieses normalerweise ausfallen? Zu diesen Fragen haben die Gehaltsexpert*innen von Gehalt.de in Kooperation mit Statista 115.665 Einkommensdatensätze analysiert und eine Umfrage unter 1.038 Befragten durchgeführt. Ausgewertet wurde unter anderem nach Region, Branche und Beruf.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 24% der Arbeitnehmer*innen sind sich sicher, ein Weihnachtsgeld zu erhalten; 30% halten es für (sehr) wahrscheinlich
  • 50% der Angestellten aus Sektoren Tourismus, Gastronomie und Veranstaltungen sind sich sicher, dass es kein Zusatzentgelt geben wird
  • Im Schnitt erhalten Beschäftigte ein zusätzliches Entgelt von 2.300 Euro
  • Das höchste Weihnachtsgeld mit 2.600 Euro gibt es für Beschäftigte in Hamburg
  • Im Lebensmitteleinzelhandel ist das niedrigste Weihnachtsgeld von 1.400 Euro zu erwarten

Während im letzten Jahr noch 60% aller Beschäftigten ein Weihnachtsgeld erhalten hatten, können sich aktuell nur noch 24% darauf verlassen. 18% aller Arbeitnehmer*innen halten dies zumindest für sehr wahrscheinlich, weitere 12% für wahrscheinlich; gleichzeitig weiß jedoch bereits mehr als ein Viertel aller Angestellten, dass es zum Ende dieses Jahres keinen weihnachtlichen Bonus geben wird.

Wie viel Weihnachtsgeld wird gezahlt?

Beschäftigte können im Durchschnitt mit einem Weihnachtsgeld in Höhe von fast 2.300 Euro rechnen. Dies ergaben Analysen auf Basis von etwa 115.000 Gehaltsangaben der vergangenen zwölf Monate. Während Fachkräfte ein Zusatzentgelt von knapp 2.200 Euro erhalten, bekommen Führungskräfte einen Zuschlag von mehr als 4.000 Euro.

Somit gilt: Je höher das Einkommen, desto höher das Weihnachtsgeld. Dies gilt auch dann, wenn nicht die absoluten Zahlen betrachtet werden, sondern die Zulage in Verhältnis zum regulären Einkommen analysiert wird. Liegt das Haushaltsnettoeinkommen unter 1.500 Euro, so gehen 23% davon aus, dass ihr Weihnachtsgeld mindestens 80% des Bruttogehalts betragen wird; bei Arbeitnehmer*innen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro liegt dieser Anteil bei 37%.

Diese Unterschiede zeigen sich ebenso am Anteil derer, welche überhaupt Weihnachtsgeld beziehen werden: Während 70% der Besserverdienenden ein Zusatzentgelt erwarten können, sinkt diese Quote bei Beschäftigten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.500 Euro auf 37%.

Unterschiede beim Weihnachtsgeld: Auch Geschlecht und Wohnort spielen eine Rolle

Die Gehaltsschere macht auch vor dem Weihnachtsgeld nicht Halt: Ähnlich wie beim Monatseinkommen erhalten Männer hier deutlich mehr als Frauen. Während männliche Beschäftigte im Durchschnitt mit etwa 2.400 Euro zusätzlich rechnen können, liegt der Betrag für weibliche Angestellte bei circa 2.100 Euro. Ebenso stellt die Größe des Arbeitgebers einen gewichtigen Faktor dar; während Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten ein durchschnittliches Weihnachtsgeld in Höhe von über 2.600 Euro ausschütten, liegt jener Wert bei Firmen mit bis zu 100 Angestellten bei etwa 2.000 Euro.

Weiterhin sind regionale Unterschiede festzustellen: Das höchste Weihnachtsgeld beziehen Arbeitnehmer*innen aus Hamburg (2.620 Euro), Hessen (2.450 Euro) sowie Berlin (2.410 Euro); einen vergleichsweise geringen Bonus gibt es hingegen in Sachsen-Anhalt (1.830 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (1.840 Euro) und Sachsen (1.850 Euro). Bei der Interpretation dieser Zahlen darf allerdings nicht vergessen werden, dass sich Bundesländer nicht nur in Hinsicht auf das Vergütungsniveau unterscheiden, sondern auch abweichende Lebenshaltungskosten aufweisen.

Quelle: Gehalt.de

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Stefan Scheller

Abbinder: Persoblogger Stefan Scheller

Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger betreibe ich diesen Blog und das gleichnamige HR-Portal für Praktiker. Als HR-Manager in einem IT-Unternehmen und Szene-Influencer, danke ich Ihnen für das Lesen meiner Beiträge und hören meines Podcasts.

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