Green HRM - Praxistipps für grünes Personalmanagement

Green HRM: 40 Praxistipps für nachhaltiges Personalmanagement

Ökologisch nachhaltiges Personalmanagement oder Green HRM genannt, ist mehr als nur ein Trend. Abseits der kontroversen und extrem hitzigen Diskussionen zum Klimawandel, möchte ich das Thema hier eher praxisbezogen betrachten. Ganz so, wie Sie es sich für ein HR-Portal für Praktiker gehört. Und Ihnen dabei hochgradig praxistaugliche Tipps an die Hand geben, wie Sie die (Personal)Arbeit in Ihrem Unternehmen nachhaltig und klimafreundlich gestalten können.

Was ist Green HRM?

Green Human Resource Management (HRM) ist ein Ansatz, bei dem im Rahmen aller Personalmanagement-Aktivitäten besonders auf ökologische Nachhaltigkeit und Umwelt- beziehungsweise Klimaschutz geachtet wird. Dabei werden drei Ebenen unterschieden: Praktische Verhaltensweisen, organisatorische Strukturen sowie Systeme.

Abseits von Klima-Aktivisten, Fridays for Future und der neuen linken Mitte

Dieser Beitrag beleuchtet insbesondere Ableitungen auf der Stufe eins. Und selbst hier nur sehr selektiv und verkürzt als Impuls.

In den nachfolgenden Themenbereichen können Sie als Personalverantwortliche schon heute beginnen, Green HRM mittels Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit in der Praxis voran zu tragen. Die Zusammenstellung erfolgt dabei ohne den Anspruch einer Priorisierung bei der Reihenfolge.

Betriebliche Mobilität und Dienstreisen als Beitrag zu Green HRM

Geschäftsfahrzeuge und privat nutzbare Dienstwagen

In vielen Unternehmen mit beim Kunden aktiven Vertriebseinheiten gehört der Dienstwagen zur Standardausstattung. Er ist in der Praxis nicht immer vollständig durch alternative Reisemittel ersetzbar. Trotzdem kann auch hier mit Blick auf mehr Klimaschutz gehandelt werden: So lassen sich beispielsweise Bonus- und Malus-Systeme aufsetzen hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit der eingesetzten PKW. Besonders umweltschädliche Fahrzeugtypen und Motoren sollten dabei natürlich komplett von der Liste der möglichen Dienstfahrzeuge gestrichen werden.

Das Thema Dienstwagen und Auto allgemein ist bekanntermaßen insbesondere in Deutschland ein hochgradig emotionales. Dies gilt umso mehr, als viele Geschäftsfahrzeuge auch für die private Nutzung freigegeben sind. Der privat nutzbare Dienstwagen wird dabei vom Arbeitgeber häufig als steuerlich attraktiver Benefit im Rahmen des Employer Branding betrachtet. Darüber hinaus gilt bei vielen Topmanagern der eigene üppig ausgestattete Dienstwagen noch immer als bedeutsames Statussymbol.

Ohne eine Vorbild-Funktion der Vorstände und Geschäftsleitungsmitglieder wird ein ganzheitliches Umdenken im Unternehmen in Richtung Green HRM sehr schwierig. Gehen Sie als HR-Bereich doch mit gutem Beispiel voran!

Alternative Antriebe auf dem Vormarsch

Ein kompletter Umstieg auf alternative Antriebe wie E-Fahrzeuge ist noch nicht für alle Branchen gleichermaßen praktikabel. Allerdings sind beim rein Stadt-internen Einsatz durchaus realistische Elektromobilitäts-Szenarien denkbar. Beispielsweise bei der ambulanten Pflege oder im Bereich Logistik.

Arbeitgeber können zudem E-Autos eine Park-Priorität einräumen, verbunden mit dem kostenfreien Anschluss an entsprechende Ladesäulen.

Carsharing Pools als neue Dienstwagen-Flotte

Einige Unternehmen ersetzen bereits nach und nach die privat nutzbaren Dienstwägen zugunsten einer eigenen Carsharing-Flotte. Hierbei kommen vermehrt externe Carsharing-Dienstleister zum Einsatz.

Mobilitätsbudget: Green HRM bedeutet Bahn statt Flugzeug

Generell geht der Trend tatsächlich weg vom eigenen Dienstwagen als Benefit, wie folgende Grafik zeigt:

Der Dienstwagen ist als Benefit für Arbeitnehmer kaum mehr relevant. Green HR, nachhaltiges Personalmanagement kommt
Quelle: Bitkom Rsearch. Zum Download in hoher Auflösung auf das Bild klicken.

Stattdessen experimentieren Unternehmen mit dem Einsatz eines generellen Mobilitätsbudgets. Green HRM bedeutet in dieser Hinsicht, dass auf dienstliche Mobilität angewiesene Arbeitnehmer zwar kein festes Fahrzeug erhalten, dafür aber ein Budget für ihre Reisen selbst verplanen können.

Dabei werden beispielsweise umweltfreundliche Bahnfahrten deutlich gegenüber (manchmal vermutlich dennoch nötigen) dienstlichen Flügen bevorzugt. Die im Außendienst Tätigen können somit selbst entscheiden, welche klimafreundlichen Verkehrsmittel sie einsetzen. Das generelle Zur-Verfügung-Stellen einer Bahncard 100 gehört zu diesen Erwägungen dazu.

Private Mobilität – umweltfreundliche Anreise zum Arbeitsplatz

Arbeitgeber können durch bezuschusste Tickets zum öffentlichen Personennahverkehr einen zusätzlichen Anreiz für eine umweltfreundliche Anreise zum Arbeitsplatz sorgen.

Viele Unternehmen bieten als Benefits neuerdings sogenannte Lease-Bikes an. Damit können Arbeitnehmer vergünstigt hochwertige Fahrräder und E-Bikes leasen.

Zusätzliche wettbewerbsartige HR-Aktionen wie beispielsweise „Mit dem Rad zur Arbeit“ der DATEV eG lassen selbstgewählte Zweierteams in den Sommermonaten auf das Auto komplett verzichten. Verbunden mit einer mobilen Fahrrad-Werkstatt, die für Inspektionen und Reparaturen ins Unternehmen kommt, wird das Fahrrad immer öfter zum hochwertigen Ersatz für einen PKW. Selbstverständlich gehören entsprechend viele Fahrradständer an den Unternehmensstandorten zum Gesamtkonzept dazu.

Sofern möglich, können sich Unternehmen auch dafür einsetzen, dass städtische oder private Bike-Sharing-Anbieter eine feste Station auch vor dem eigenen Standort eröffnen. Diese Idee gilt übrigens auch mit Blick auf Anbieter von E-Roller-Mobilität.

Mobile Office, Homeoffice sowie flexible Arbeitszeiten

Einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz liefern mobile Arbeitskonzepte sowie Homeoffice-Möglichkeiten. Denn nicht immer ist eine Anreise zum Unternehmensstandort nötig, um die eigene Arbeitsleistung zu erbringen.

Auch eine grundlegende Flexibilisierung der Arbeitszeit zahlt auf den Klimaschutz ein. Denn statt morgens im typischen Pendler-Stau festzustecken, könnten Arbeitnehmer über eine Gleitzeit-Regelung zu einem späteren Zeitpunkt ohne Verkehrsbehinderungen ins Büro kommen. Und dies wäre, nebenbei bemerkt, gleichzeitig ein prima Beitrag zur Steigerung der Thema Work-Life-Balance! Dabei denke ich an Themen wie das Hören auf den eigenen Biorhythmus sowie die Chance, morgens mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen. Ganz abgesehen von einer allgemeinen Stressreduktion sowie der Steigerung der Zufriedenheit durch mehr Freiheitsgrade.

Green HRM steht für nachhaltiges Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting

Aber auch bei klassischen HR-Themen wie dem Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting lassen sich vergleichsweise einfach Maßnahmen für mehr Klimaschutz umsetzen.

Nachhaltigkeit als Kriterium für Giveaways und Werbegeschenke

Viele Personalmarketing-Abteilungen haben prall gefüllte Lager mit Werbegeschenken. Auf Karrieremessen oder sonstigen Veranstaltungen sollen damit Interessenten für das eigene Unternehmen als Arbeitgeber begeistert werden. In Klimaschutz-Themen sensibilisierte Personalverantwortliche achten schon lange darauf, verderbliche Lebensmittel, Einwegverpackungen und generell Wegwerf-Artikel zu meiden. Stattdessen können sogar besonders umweltfreundliche oder förderliche Giveaways einen Beitrag für eine positive Wahrnehmung des Unternehmens in Richtung Nachhaltigkeit leisten.

Papierbewerbungen ablehnen

Für viele Unternehmen mag das ein alter Hut sein. Aber das konsequente Ablehnen von Papierbewerbungen kann ebenfalls einen Beitrag zum Umweltschutz darstellen. Neben dem klassischen Papier sowie der Plastik-Hülle um die Bewerbungsunterlagen herum, fallen oft doppelte Post-Transport-Wege an. Selbstverständlich sollten Sie dies vorab deutlich an Ihre Bewerber über Ihre Karriereseite sowie an anderer Stelle kommunizieren.

Digitale Bewerbungsgespräche

Der persönliche Kontakt mit Unternehmensvertretern steht bei vielen aktuellen Befragungen weit oben auf der Wunschliste von Bewerbern. Allerdings kann es aus Umweltschutz-Gründen manchmal trotzdem sinnvoll sein, auf digitale Video-Kommunikation mit Bewerbern (m/w/d) via Skype, BlueJeans, Zoom oder ähnliche Systeme auszuweichen. Warum auch sollten die Jobsuchenden fünf Stunden Anreise quer durch Deutschland in Kauf nehmen müssen, wenn das gegenseitige Kennenlernen in der ersten Stufe genausogut online erfolgen könnte? Von den ersparten Reisekosten-Erstattungen ganz zu schweigen.

Digitales Recruiting versus Papierausdrucke

Die Frage, ob komplett digital abgewickelte Prozesse in Summe klimafreundlicher sind als papiergestützte, lässt sich nicht zweifelsfrei beantworten. Insbesondere bei einer Verfügbarkeit von Tablets und mobilen Anwendungen kann es jedoch sinnvoll sein, auf den Komplettausdruck von Bewerbungen zu verzichten. Denn benötigen Sie wirklich alle 32 Seiten Unterlagen, inklusive Anschreiben, Arbeits- und sonstige Zeugnisse sowie sämtliche Weiterbildungszertifikate auch im Vorstellungsgespräch? Mit ein wenig Vorbereitung können Sie sicherlich mit einer Minimal-Ausstattung auskommen.

Überlegen Sie auch, in wie weit Sie Unterlagen wie beispielsweise Betriebsvereinbarungen oder sonstigen Informationsmedien in eine zu verschickende Arbeitsvertrags-Mappe in gedruckter Form einlegen müssen. Vermutlich bestehen zahlreiche Möglichkeiten, Teile davon digital zur Verfügung zu stellen.

Signatur-Irrsinn und Ketten-E-Mails

Mit dem Siegeszug der E-Mail-Kommunikation im Business-Alltag, kam in den letzten Jahren zusätzlich ein Phänomen auf, das ich gerne als „Signatur-Irrsinn“ bezeichne. Statt einer Kurz-Informationen finden sich in einigen Signaturen immer häufiger Bilder, aufwendige Texte und langatmige Hinweise, diese E-Mail doch bitte nicht auszudrucken. Und das in mehreren Sprachen.

Wenn dieser Signatur-Irrsinn dann noch zusammentrifft mit der Unsitte, eine automatische Signatur zu verwenden, die bei jeder Antwort sowie der Antwort auf diese Antwort nicht nur den gesamten bisherigen Kommunikationsverlauf, sondern zusätzlich erneut alle Signaturen hinzufügt, erzeugt dieser aufgeblasene E-Mail-Verkehr eine komplett unnötige zusätzliche CO2-Balastung. (Vermutlich ebenso wie dieser furchtbare Bandwurm-Satz; selbstironische Anmerkung des Autors).

Hochgerechnet auf die Anzahl der versendeten E-Mails ist die Belastung der Mail-Server durch Signatur-Irrsinn und Ketten-Mails enorm.

Betriebliches Gesundheitsmanagement statt Bequemlichkeit

Das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist einer der ebenfalls immer stärker an Bedeutung gewinnenden Aufgabe des Personalmanagements. BGM und Umweltschutz lassen sich an manchen Stellen sehr gut vereinen. Von HR ins Leben gerufene Fitness-Aktionswochen können Mitarbeiter sensibilisieren, statt des Aufzugs häufiger das Treppenhaus zu nutzen.

Kantine und Werksverpflegung

Eine Vielzahl von Ansatzpunkten, mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen zu etablieren bietet sich beim Thema Verpflegung und Mittagessen. Insbesondere größere Unternehmen betreiben selbst oder über einen Caterer eine Kantine. Hier sollte Wert gelegt werden auf vorwiegend regional produzierte Lebensmittel, Bio-Anbau sowie Fairtrade. Hier lässt sich der Kerngedanke von Green HRM besonders deutlich spüren.

Beim Thema Fairtrade: Der Verzicht auf den Einsatz von Kaffeekapseln aus Aluminium muss selbstverständlich sein, wenn ein Unternehmen auch nur ansatzweise als nachhaltig wahrgenommen werden will. Gleiches gilt für die Nutzung von Einweg-Geschirr aus Plastik sowie zusätzliche (oft unnötige) Umverpackungen aus Plastik oder Folie. Weniger ist beim Thema Müllvermeidung bekanntlich Mehr.

Leitungswasser in Trinkwasserqualität

Viele kleinere Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten kostenfreie Getränke anbieten, haben schon auf Leitungswasser oder Mehrweg-Wasserspender umgestellt. Bei Bedarf ergänzt um CO2-Sprudler.

Die Debatte um vegetarische und vegane Gerichte in Betriebskantinen

Kommen wir nun zu einem Thema, das großen sozialen Sprengstoff in sich birgt. Von Klima-Aktivisten wird oft ein Verzicht auf Fleisch oder Fisch in Betriebskantinen gefordert. Aus Klimaschutz-Erwägungen kann ich diese Forderung nachvollziehen. Allerdings ist dies nur die eine Seite der Medaille. Beim Blick in die Praxis zeigt sich, dass insbesondere ein vom Unternehmen verordneter Verzicht auf Fleisch oder Fisch von vielen Beschäftigten als massiv übergriffig wahrgenommen wird. Der Bereich Ernährung gehört für sie dabei zum Teil der privaten Lebensführung.

Arbeitgeber gehen für gewöhnlich lieber den Weg der freiwilligen Angebote. Zusätzliche vegetarische und vegane Alternativ-Speisen bieten die Möglichkeit einer klimabetonten Ernährung. Vielleicht lassen sich auch durch entsprechende Aktionswochen weitere Anhänger dieser Ernährungsweise begeistern. Eine Art „Zwangsverzicht“, bei dem die Betriebskantine ab sofort nur noch an wenigen Tagen Fleisch oder Fisch serviert, führt häufig zu Ausweichhandlungen des Systems. Der Pizza-Lieferservice, der asiatische Imbiss ums Eck sowie der Currywurst-Stand sind in diesem Sinne meist nur „einen Steinwurf“ entfernt.

Wenn Sie Wert auf den innerbetrieblichen Frieden legen, testen Sie entsprechende Angebots-Verschiebungen mit Umsicht. Grüne Initiativen und Aktionen können beim schrittweisen Umstieg möglicherweise helfen.

Green HRM: Klimaschutz-Aktionstage und CSR-Aktivitäten

Will HR die unternehmerische Verantwortung zur Unterstützung des Klimaschutzes vorantragen, können dafür zahlreiche Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) genutzt werden. Ganz wichtig an dieser Stelle: Bitte kein reines Greenwashing betreiben! Ihre Green HRM-Aktivitäten müssen authentisch und vor allem glaubwürdig sein.

Green HRM - Klimaschutz voranbringen durch ökologisch nachhaltiges Personalmanagement

Einige Arbeitgeber bieten bereits unternehmensinterne Nachhaltigkeits-Newsletter mit Umweltquiz und Gewinnspielen, einen Verzicht auf (analoge) Weihnachtskarten oder Weihnachtsgeschenke zugunsten von wohltätigen Spenden, via Kleinanzeigen-Services (beispielsweise in einer Mitarbeiter-App) die Möglichkeit zur Zweitnutzung gebrauchter Gegenstände oder explizite Umwelttage.

Wer die Mittagspause zusammen mit Kollegen beim Joggen verbringt, hat vielleicht Interesse, eine von HR initiierte Plogging-Aktion zu unterstützen. Was das ist? Plogging ist eine sogenannte Natursportart, bei der während des Jogging-Laufs Müll aus der Natur eingesammelt und dem Recycling zugeführt wird. („Again what learned“, wie wir Franken gerne scherzhaft sagen“)

Generell lassen sich ökologisch motiviert CSR-Aktivitäten auf breiter Basis finden. Sei es durch CO2-Kompensations-Zertifikate oder auch Aktionen, bei denen Teams gemeinsam Bäume pflanzen, auf dem Betriebsgelände Begrünungen vornehmen oder gar mit eigenen Bienen Honig produzieren. Stichwörter hier sind Corporate Gardening oder Corporate Farming. Green HRM in seiner Reinform.

Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragte mit eigenem Ressort als strategischer Ansatz

Egal wie Sie diese am Ende nennen: Themen haben in Unternehmen dann gute Chancen auf Umsetzung, wenn es dedizierte Hauptverantwortliche als Treiber gibt. Je ausschließlicher diese Tätigkeit ist, umso intensiver kann sie wahrgenommen werden. Daher bilden größere Unternehmen, analog zu Datenschutz-Beauftragten, auch Umwelt- und Nachhaltigskeits-Beauftragte aus. Beim Betriebspartner (Betriebsrat) finden sich oftmals weitere Unterstützer für die gute Sache.

Unabhängig davon sollte HR zusammen mit dem Top-Management echte Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit übernehmen. Quasi ein „HR for Future“Bündnis.

Positionierung und Flagge zeigen bei Fridays for Future oder Extinction Rebellion?

Unternehmen werden in diesem Zusammenhang immer häufiger angefragt, ob sie Aktionsgruppen, deren Veranstaltungen als Sponsoren oder auf andere Weise unterstützen möchten. Solche Anfragen kommen einerseits von Aktivisten wie Fridays for Future oder der Extinction Rebellion-Gruppe direkt. Aber auch von im Umweltschutz besonders aktiven Mitarbeitern. Arbeitgeber haben dann die Möglichkeit, sich besonders zu engagieren und öffentlich Flagge zu zeigen. Damit senden Sie ein Signal und positionieren sich im Rahmen ihrer Employer Branding Aktivitäten.

In wie weit Sie als Arbeitgeber dies wollen, bleibt Ihnen überlassen. Denken Sie bei der Entscheidung stets an alle möglichen Effekte. Gewünschte, aber auch unerwünschte.

Fazit zum Thema Green HRM und ökologisch nachhaltiges Personalmanagement

Dieser Beitrag soll Ihnen zum einen die Frage beantworten, welchen Einfluss Sie als Personalverantwortlicher mit Blick auf den Klimaschutz in der Praxis nehmen können.

Zum anderen kann er als Impuls dienen, sich intensiver mit dem Thema Green HRM zu beschäftigen.

Auch wenn ich mindestens noch einmal so viele Nachhaltigkeits-Tipps von meinem Merkzettel gestrichen habe, damit dieser Beitrag noch lesbar bleibt, können Sie gerne in den Kommentaren weitere praxistaugliche Green HRM Ideen ergänzen.

Außerdem habe ich noch einen „Nachschlag“ für Sie: Auf Persoblogger.de – dem HR-Portal für Praktiker besteht und erweitert sich eine Serie mit HR-StartUps, die besonders nachhaltige oder sonst gesellschaftlich unterstützenswerte Lösungen anbieten.


Stefan Scheller

Abbinder: Persoblogger Stefan Scheller

Mein Name ist Stefan Scheller. In meiner Rolle als Persoblogger betreibe ich diesen Blog und das gleichnamige HR-Portal für Praktiker. Als HR-Manager in einem IT-Unternehmen und Szene-Influencer, danke ich Ihnen für das Lesen meiner Beiträge und hören meines Podcasts.

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